Archiv der Kategorie: Werbung

PANNI PFUFFER

Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975

Großflächenplakat für die Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975

GGK Düsseldorf, Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975, Großflächenplakat

DIE RENAISSANCE

Pfanni beauftragte die Agentur, seine neuen Kartoffelpuffer bekanntzumachen, doch der Werbe-Etat dafür war klein. Michael Schirner und sein Team – Texter Betel Schmitt und Artdirector Feico Derschow – überlegten: „Alle großen Marken werben mit Anzeigen in Zeitschriften und Spots im Fernsehen; weil Pfanni dafür nicht genug Geld hat, lasst uns in dem Medium werben, das die Konkurrenz nicht nutzt und vom gesamten Werbegeld Plakatflächen kaufen. Auf Plakaten kommt Pfanni mit seinem kleinen Etat groß raus. Wir bilden den Kartoffelpuffer so groß wie möglich ab. Der unscheinbare Kartoffelpuffer wird durch die Vergrößerung auf zwei Meter zum eindrucksvollen Produkt. Bei Plakaten ist der Druck teuer. Von unserem Geld können wir eigentlich nur ein Plakatmotiv drucken, aber aus einem Motiv wird noch keine starke Kampagne. Weil wir nicht genug Geld haben, brauchen wir eine Idee: Wir machen eine Farb-Lithographie vom Foto des Kartoffelpuffers, bedrucken damit alle Plakate. Dann drucken wir in einem zweiten Durchgang auf die Plakate 15 verschiedene Headlines. So müssen wir zum Preis für das Vierfarblitho nur die geringen Mehrkosten für 15 Druckgänge der Headlines in Schwarz bezahlen. So machen wir aus einem Plakatmotiv 15 verschiedene.“

Aus Geldnot hatten wir ein neues Kampagnenprinzip erfunden: die Kampagne mit ein und derselben Abbildung und ständig wechselnden Sprüchen. Und ein neues Textprinzip: möglichst kurze, möglichst abgedrehte und rätselhafte Sprüche. Jeder neue Spruch gibt dem Kartoffelpuffer eine neue Bedeutung. Der Spaß, den Michael Schirner und Bertel Schmitt beim Ausdenken der Sprüche hatten, übertrug sich aufs Publikum. An jeder Ecke sah man ein neues Plakatmotiv: „12 Uhr mittags“, „Heiße Liebe“, „In aller Munde“, „Knusper, knusper Pfanni“, „Backe, backe Puffer“,  „Keine Reiberei“, „Alle mögen ihn heiß“, „Mit Kohldampf voraus“, „Haut mich in die Pfanne“, „Haste keinen, back Dir einen“, „Statt Kotelett“, „Das jüngste Gericht“, „Panni Pfuffer“.

Heinz Eckart, der Chef von Pfanni, fand die Kampagne so schön, dass er eine Wand seines Büros mit einen Puffer-Großflächenplakat tapezieren lässt. Für ein paar Monate traf er alle Entscheidungen unter dem Sinnspruch „Panni Pfuffer“. Die Kampagne zeigte Werbeleuten, dass Großflächenplakate ein ebenso herrliches Medium für Kampagnen sein können wie Anzeigen und Fernsehfilme. Kreative in den Agenturen wollen Plakate nach dem Pfanni-Prinzip machen. Plakatunternehmen verkaufen mehr Plakatstellen als zuvor. Michael Schirner und sein Team lösten einen Boom kreativer Plakatkampagnen aus und eine Renaissance des Mediums.

Großflächenplakat für die Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975

GGK Düsseldorf, Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975, Großflächenplakat

Großflächenplakat für die Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975

GGK Düsseldorf, Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975, Großflächenplakat

Großflächenplakat für die Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975

GGK Düsseldorf, Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975, Großflächenplakat

Großflächenplakat für die Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975

GGK Düsseldorf, Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975, Großflächenplakat

Großflächenplakat für die Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975

GGK Düsseldorf, Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975, Großflächenplakat

Großflächenplakat für die Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975

GGK Düsseldorf, Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975, Großflächenplakat

Großflächenplakat für die Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975

GGK Düsseldorf, Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975, Großflächenplakat

Großflächenplakat für die Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975

GGK Düsseldorf, Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975, Großflächenplakat

Großflächenplakat für die Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975

GGK Düsseldorf, Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975, Großflächenplakat5

Großflächenplakat für die Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975

GGK Düsseldorf, Kartoffelpuffer von Pfanni, 1975, Großflächenplakat

CREDITS

Auftraggeber: Pfanni-Werk Otto Eckart KG
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Michael Schirner, Bertel Schmitt
Artdirector: Feico Derschow
Fotograf: Klaus P. Ohlenforst
Grafiker: Jost Hasse
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WIR HOLEN SIE RAUS

KPMG, 1997

Imageanzeige für KPMG, 2002

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur,  KPMG, 1997, Imageanzeige

IM EURO-LABYRINTH

Aufgabe: Über Anzeigen und TV-Spots bekannt machen, dass KPMG Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Finanzberatung und Risikomanagement bietet.

Überlegung: Finanzdienstleistungen sind ziemlich abstrakt. Wie erreichen wir, dass unsere Anzeigen nicht überblättert werden.

Idee: Wir bilden historische Labyrinthe ab.  Weil Leser gern Rätsel lösen, beschäftigen sie sich mit den Anzeigen. Nebenbei kriegen sie mit, dass KPMG Unternehmern hilft, Probleme zu lösen.

Erfolg: Der Bekanntheitsgrad steigt. Die Telefone der KPMG-Berater klingeln wie verrückt.

Imageanzeige für KPMG, 2002

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur,  KPMG, 1997, Imageanzeige

Imageanzeige für KPMG, 2002

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur,  KPMG, 1997, Imageanzeige

CREDITS

Auftraggeber: KPMG Deutschland
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur GmbH
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Ingeborg Frauendorfer
Artdirector: Claudia Hammerschmidt
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SCHRE ASCHINEN

IBM Deutschland, 1977

Kinofilm für IBM-Schreibmaschinen 96C, 1977, Screenshot

GGK  Düsseldorf, IBM Deutschland, 1977,  Screenshot

Kinofilm für IBM-Schreibmaschinen 96C, 1977, Screenshot

GGK  Düsseldorf, IBM Deutschland, 1977,  Screenshot

Kinofilm für IBM-Schreibmaschinen 96C, 1977, Screenshot

GGK  Düsseldorf, IBM Deutschland, 1977,  Screenshot

EIN WORT.

Die Aufgabe: Eine Kampagne für die IBM-Schreibmaschine 96C Selectric mit der Korrekturtaste

Die Überlegung: Bei IBM denkt jeder an Computer. Dass IBM auch Schreibmaschinen herstellte, ist nicht so bekannt

Die Idee: Im Wort „Schreibmaschinen“ steckt buchstäblich IBM. Wir machen Plakate und Anzeigen mit einem einzigen Wort: schreIBMaschinen. Im Kinofilm sieht man, wie „schreibmaschinen“ Buchstabe für Buchstabe getippt wird, dann i und b und m gelöscht und durch die Großbuchstaben I B M ersetzt werden.

Der Erfolg: Bei IBM denkt jeder an „schreIBMaschinen“. Und bei Schreibmaschinen an IBM.

SEHR GEOHRTE HORREN

Die Idee für eine IBM-Kampagne hatte Michael Schirner schon seit Jahren in seiner Schublade, konnte aber nichts draus machen, weil es keinen passenden Auftrag von IBM dafür gab. 1977 war es soweit: IBM will Werbung für die  IBM Kugelkopf-Schreibmaschine 96C. Sie hat eine Korrekturtaste, mit der man Tippfehler löschen und durch die richtigen Buchstaben ersetzen kann. Für die Korrekturschreibmaschine macht Schirner mit Franz Brauer und Michael Preiswerk den einfachsten Kinofilm der Welt: Auf die weiße Leinwand wird das Wort „schreibmaschinen“ getippt, dann die Buchstaben i und b und m gelöscht und durch die Großbuchstaben I B M ersetzt. Fertig. Jeder versteht, was die IBM-Schreibmaschine kann. Und was eine gute Idee ist.  Aus der Schlusseinstellung des Kinofilms werden Großflächenplakate und Anzeigen mit einem Wort: schreIBMmaschinen.

Auf weiteren Anzeigen und Plakaten werden die „Liobe Sokretärin“ und „Sehr geohrten Horren auf die Vorteile der Tippfehlerschreibmaschina angesprochen. Nach einen Monat Werbung sind alle IBM-Schreibmaschinen ausverkauft.

Plakat für die IBM Schreibmaschine 96C mit Korrekturtaste, 1977

GGK  Düsseldorf, IBM Deutschland, 1977, Großflächenplakat

CREDITS

Auftraggeber: IBM Deutschland GmbH
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Michael Schirner
Artdirector: Michael Preiswerk, Helmut Rottke
Filmproduktion: Studio Fröhling
Grafiker: Jürgen Dahlen, Josef Emonts-Pohl
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GEILENBERG, KELLNER, OYNE & SCHIRNER

GKO&S Werbeagentur Hamburg, 1972

Anzeige für die GKO&S Werbeagentur Hamburg 1971

GKO&S Werbeagentur Hamburg, 1972, Anzeige in dr Fachpresse

DIE PARTNER

1969 wurde Michael Schirner Texter bei Y&R Frankfurt und arbeitete dort mit seinen Freunden Peter Geilenberg, Joachim Kellner und Ben Oyne zusammen. 1971 wurden die Vier Geschäftsführende Gesellschafter der Rühle & Partner Werbeagentur Hamburg, die 1972 nach ihren Inhabern Geilenberg, Kellner, Oyne und Schirner GKO&S hieß (siehe Anzeige oben). Die Agentur arbeite für die Produkte wie 8×4 und zeozon von Beiersdorf, dor und perla von Henkel, Fenjala und Old Crow Whiskey, DER SPIEGEL, DIE ZEIT und den Axel Springer Verlag. 1974 wurde Schirner Kreativchef und alleiniger Geschäftsführer der GGK Düsseldorf. 1984 gründete er  seine KKG Projektagentur, die spätere Michael Schirner Werbe- und Projektagentur.

CREDITS

Auftraggeber: GKO&S
Agentur: GKO&S
Kreativdirektor: GKO&S
Texter: GKO&S
Artdirector: GKO&S
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SCHÖNER GARTEN

Burda GmbH , 1981

Inserentenanzeige für "Mein schöner Garten", 1981

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1981, Inserentenanzeige

SCHÖNE ANZEIGEN

Die Aufgabe: Inserenten für Mein schöner Garten werben

Die Überlegung: Schöne Anzeigen für Mein schöner Garten machen

Die Idee: Slogan Mein schöner Garten für Ihre schönen Anzeigen

Der Erfolg: Mehr Inserenten

Inserentenanzeige für "Mein schöner Garten", 1981

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1981, Inserentenanzeige

CREDITS

Auftraggeber: Burda GmbH, München
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Joachim Beutler
Artdirector: Axel Hinnen
Fotograf: Peter Knaup
Grafiker: Ursula Jarand
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SCHRÄG

Flughafen München, 1992

Produktdesign der Werbeträgerformen im Flughafen München 1992

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur. Flughafen München, 1992, Werbeträger-Design

WIE MAN DER WERBUNG FLÜGEL MACHT

Das Informationssystem in Passagier-Terminal und Zentralgebäude des Flughafens hebt sich durch die Farbe Blau vom Weiß der Architektur ab. Es wird deshalb als eigenständige Kommunikation vom Publikum wahrgenommen. Die Werbung muss sich sowohl von der Architektur als auch vom Informationssystem abheben, um als etwas Eigenständiges wahrgenommen werden. Die Werbeträger sollen sich deutlich von ihrer Umgebung abheben. Sie sollen auf Grund ihrer ungewöhnlichen Form ein hohes Maß an Aufmerksamkeit generieren.

Die Architektur folgt einem strengen formalen Prinzip, das abgeleitet ist aus dem Gestaltungsmodul eines Quadrates mit einer Kantenlänge von 1,20 Meter, dessen Diagonale von 1,70 Meter und den darin enthaltenen Winkeln von 45- und 90 Grad. Zum Beispiel sind die Metallpaneele der Wandverkleidung in Terminal und Zentralgebäude 1,20 Meter breit und Details wie Fachwerkträger haben einen Winkel von 45 Grad.

Damit die Form der Werbeträger sich von der formalen Struktur der Architektur abhebt, musste ihr ein Raster mit einem Winkel zugrunde liegen, der weder 45- noch 90 Grad beträgt. Dieser Winkel ist 64 Grad. Er ergibt sich aus der Diagonalen des typischen Paneels der Metallwandverkleidung, deren Breite 1,20 Meter beträgt. Diese Diagonale bildet die Seitenkante der Werbefläche. Die sich daraus ergebende Form der Werbefläche ist das Parallelogramm, dem Gestaltungsmodul, das allen Werbeträgerformen am neuen Flughafen zugrunde liegt. Das Parallelogramm sorgt dafür, dass Werbung in dieser ungewöhnlichen Form vom Publikum neu gesehen wird. Der Betrachter hat optische Eindrücke, die zur Atmosphäre des Flughafen passen: Die Formen scheinen zu schweben, zu gleiten, zu fliegen …

Produktdesign der Werbeträgerformen im Flughafen München 1992

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur. Flughafen München, 1992, Werbeträger-Design

Produktdesign der Werbeträgerformen im Flughafen München 1992

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur. Flughafen München, 1992, Werbeträger-Design

Produktdesign der Werbeträgerformen im Flughafen München 1992

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur. Flughafen München, 1992, Werbeträger-Design

Produktdesign der Werbeträgerformen im Flughafen München 1992

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur. Flughafen München, 1992, Broschüre

Produktdesign der Werbeträgerformen im Flughafen München 1992

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur. Flughafen München, 1992, Broschüre

Anzeige für die Werbeträgerformen im Flughafen München 1992

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur. Flughafen München, 1992, Broschüre

Anzeige für die Werbeträgerformen im Flughafen München 1992

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur. Flughafen München, 1992, Anzeige

Anzeige für die Werbeträgerformen im Flughafen München 1992

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur. Flughafen München, 1992, Anzeige

Anzeige für die Werbeträgerformen im Flughafen München 1992

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur. Flughafen München, 1992, Anzeige

Anzeige für die Werbeträgerformen im Flughafen München 1992

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur. Flughafen München, 1992, Anzeige

CREDITS

Auftraggeber: Flughafen München GmbH
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur GmbH
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Enrique Jungbauer
Artdirector: Caspar Frenzel
Produktdesign: Architektur & Design Studio Reinhold Roth
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KEINE UNTERHOSE

Eminence Herrenunterwäsche, 1979

Plakat für Eminence Herrenunterwäsche, 1979

GGK Düsseldorf, Eminence Paris, 1979, Großflächenplakat

DIE ÜBERHOSE

Die Aufgabe: Einführung der Herrenunterwäsche von Eminence.

Die Überlegung: Was heißt Eminence?

Die Idee: Eminence = Paris!

Der Erfolg: Die Überhose.

Plakat für Eminence Herrenunterwäsche, 1979

Plakat für Eminence Herrenunterwäsche, 1979

Plakat für Eminence Herrenunterwäsche, 1979

Plakat für Eminence Herrenunterwäsche, 1979

Plakat für Eminence Herrenunterwäsche, 1979

Plakat für Eminence Herrenunterwäsche, 1979

Plakat für Eminence Herrenunterwäsche, 1979

Plakat für Eminence Herrenunterwäsche, 1979

Plakat für Eminence Herrenunterwäsche, 1979

Plakat für Eminence Herrenunterwäsche, 1979

Plakat für Eminence Herrenunterwäsche, 1979

Plakat für Eminence Herrenunterwäsche, 1979

Plakat für Eminence Herrenunterwäsche, 1979

Plakat für Eminence Herrenunterwäsche, 1979

CREDITS

Auftraggeber: Eminence S. A. Paris
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Bertel Schmitt
Texter: Konstantin Jacoby
Artdirector: Manfred Schwarzer
Fotograf: Brigitte Richter
Grafiker: Andrea Haller, Arnfried Weiss
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WIE AUS KUNST WERBUNG WIRD

Landeshauptstadt Düsseldorf, 1986

Anzeige für die Landeshauptstadt Düsseldorf, 1986

KKG Projektagentur, Landeshauptstadt Düsseldorf, 1986, Zeitschriftenanzeige

„Das Beste an Düsseldorf ist die Werbung für Düsseldorf.“

Die Aufgabe: Düsseldorfs Ruf als Wirtschaftsstandort verbessern.

Die Überlegung: Die Meisten denken bei Düsseldorf an Königsallee und  schicke Läden.

Die Idee: Wir zeigen Düsseldorf als gute Adresse für Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur, Werbung, Kunst etc.

Der Erfolg: Nach drei Jahren Werbung : „Keine andere Stadt bietet beruflich und privat so gute Bedingungen“ (Image-Studie „Capital-Städte-Vergleich“). Oberbürgermeister Bungert findet: „Das Beste an Düsseldorf ist die Werbung für Düsseldorf.“

Anzeige für die Landeshauptstadt Düsseldorf, 1986

KKG Projektagentur, Landeshauptstadt Düsseldorf, 1986, Zeitschriftenanzeige

Die Anzeige „Düsseldorf macht viel Theater“ zeigt Düsseldorf als Stadt der darstellenden Kunst und der Veranstaltungen.

Anzeige für die Landeshauptstadt Düsseldorf, 1986

KKG Projektagentur, Landeshauptstadt Düsseldorf, 1986, Zeitschriftenanzeige

Die Anzeige „Was man in Düsseldorf so trägt“ zeigt Düsseldorf als Einkaufsstadt.

Anzeige für die Landeshauptstadt Düsseldorf, 1986

KKG Projektagentur, Landeshauptstadt Düsseldorf, 1986, Zeitschriftenanzeige

Die Anzeige „Düsseldorf hat goldenen Boden“ zeigt Düsseldorf als Stadt des Handwerks.

Anzeige für die Landeshauptstadt Düsseldorf, 1986

KKG Projektagentur, Landeshauptstadt Düsseldorf, 1986, Zeitschriftenanzeige

Die Anzeige „Made in Düsseldorf“ zeigt die guten alten Markenprodukte, die in der Stadt entstanden sind.

Anzeige für die Landeshauptstadt Düsseldorf, 1986

KKG Projektagentur, Landeshauptstadt Düsseldorf, 1986, Zeitschriftenanzeige

Die Anzeige „Hier macht Düsseldorf Werbung“ zeigt Düsseldorf als Werbestadt mit Abbildungen von historischen Anzeigen Düsseldorfer Agenturen.

Anzeige für die Landeshauptstadt Düsseldorf, 1986

KKG Projektagentur, Landeshauptstadt Düsseldorf, 1986, Zeitschriftenanzeige

Die Anzeige „Wissen Sie, was Kunst ist …“ zeigt Düsseldorf als Stadt der bildenden Kunst mit Signaturen berühmter Maler, deren Werke in Düsseldorfer Museen ausgestellt werden.

Die Anzeige zeigt auch, wie aus Kunst Werbung wird. Wenn Sie wissen wollen, wie aus Werbung Kunst wird, schauen Sie sich die Ölbilder der Serie „Kisuaheli neumyx“ von Michael Schirner an.

CREDITS

Auftraggeber: Landeshauptstadt Düsseldorf
Agentur: KKG Projektagentur
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Michael Schirner
Artdirector: Claudia Hammerschmidt
Fotograf: Franklin Berger, Joachim Straub
Grafiker: Andrea Mündelein
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THE VERY FIRST EVENING

Henkel, 1977

Fachanzeige für die Duftstoffe von Henkel, 1977

GGK Düsseldorf, Henkel, 1977, Zeitschriftenanzeige

SHE SEDUCED ME

Die Aufgabe: Henkel als Hersteller von Duftstoffen bekanntmachen

Die Überlegung: In internalen Fachzeitschriften werben

Die Idee: Chemie und Veführung

Der Erfolg: Henkel profiliert sich.

Fachanzeige für die Duftstoffe von Henkel, 1977

GGK Düsseldorf, Henkel, 1977, Zeitschriftenanzeige

Fachanzeige für die Duftstoffe von Henkel, 1977

GGK Düsseldorf, Henkel, 1977, Zeitschriftenanzeige

CREDITS

Auftraggeber: Henkel-Khasana GmbH
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Franz Brauer, Michael Schirner
Texter: Michael Schirner
Artdirector: Christopher Dean
Fotograf: Jean Loup Sieff, David Thrope
Grafiker: Tom Moog
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AUSGEZOGEN

Eduard Dressler, 1987

Anzeige für die Anzüge von Dressler,1986

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Eduard Dressler, 1986, Zeitschriftenanzeige

AUFFÄLLIG UNAUFFÄLLIG

Die Aufgabe: „Unsere Herrenmode ist zeitlos und nicht modisch. Die Werbung sollte agenauo sein.“ Heinz Dressler

Die Überlegung: Alle werben mit schicken Models.

Die Idee: Wir nicht.

Der Erfolg: Werbung, die auffällig unauffällig ist.

Anzeige für die Anzüge von Dressler,1986

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Eduard Dressler, 1986, Zeitschriftenanzeige

Anzeige für die Anzüge von Dressler,1986

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Eduard Dressler, 1986, Anzeigen-Layout

CREDITS

Auftraggeber: Eduard Dressler GmbH, Herrenkleiderfabrik, Großostheim
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Enrique Jungbauer
Artdirector: Claudia Hammerschmidt
Fotograf: Franklin Berger
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