Archiv der Kategorie: Werbung

RADIOACTIVITY

Nukem GmbH Hanau, 1988

Titelseite der Anzeige für die Neue Nukem 1988

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Die neue Nuken, 1988, Seite 1 und 2 einer Zeitschriftenanzeige

Folgeseiten der Anzeige für die Neue Nukem 1988

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Die neue Nuken, 1988, Seite 3 und 4 einer Zeitschriftenanzeige

NEWKEM

Bernd Jobst Breloer hatte die Hanauer Firma Nukem nach dem Atomskandal von Grund auf erneuert. Er fragte Michael Schirner, was man machen könne, damit Nukem nicht mehr in die Schlagzeilen kommt. Michael Schirner empfahl, die Firma in Die neue Nuken  umzubenannen und möglichst die auffällig zu bewerben. Claudia Hammerschmidt gestaltete 4-seitige Anzeigenmotive im neuen Nukem-Design. Sebastian Turner beschrieb in Anzeigen, was Die neue Nuken macht: „… Das Neue an der Nukem ist aber auch das, was sie nicht mehr macht. Wir haben die Uranverarbeitung aufgegeben. Wir stellen keine Brennelemente mehr her. Wir haben unsere Anteile an den Brennelementherstellern Alkem und RBU verkauft. Wir haben unsere Tochterfirma Transnuklear, die uns in die Schlagzeilen gebracht hat, aufgelöst. Wir machen keine Schlagzeilen mehr.“ Nach einem halben Jahr hatte Die neue Nuken ihren Umsatz mehr als verdoppelt.

Titelseite der Anzeige für die Neue Nukem 1988

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Die neue Nuken, 1988, Seite 1 und 2 einer Zeitschriftenanzeige

Folgeseiten der Anzeige für die Neue Nukem 1988

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Die neue Nuken, 1988, Seite 3 und 4 einer Zeitschriftenanzeige

Titelseite der Anzeige für die Neue Nukem 1988

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Die neue Nuken, 1988, Seite 1 und 2 einer Zeitschriftenanzeige

Folgeseiten der Anzeige für die Neue Nukem 1988

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Die neue Nuken, 1988, Seite 3 und 4 einer Zeitschriftenanzeige

Titelseite der Anzeige für die Neue Nukem 1988

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Die neue Nuken, 1988, Seite 1 und 2 einer Zeitschriftenanzeige

Folgeseiten der Anzeige für die Neue Nukem 1988

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Die neue Nuken, 1988, Seite 3 und 4 einer Zeitschriftenanzeige

CREDITS

Auftraggeber: Nukem GmbH
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Enrique Jungbauer
Artdirector: Claudia Hammerschmidt
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RAP OHNE TON

Nord/LB, 1983

Kinofilm für das Girokonto der Nord/LB, Screen Shot, 1983

GGK Düsseldorf, Nord/LB, 1983, Screenshot

Kinofilm für das Girokonto der Nord/LB, Screen Shot, 1983

GGK Düsseldorf, Nord/LB, 1983, Screenshot

Kinofilm für das Girokonto der Nord/LB, Screen Shot, 1983

GGK Düsseldorf, Nord/LB,1983, Screenshot

ANDREAS DORAU

Die Aufgabe: Giro-Konten für alle zwischen 15 und 20 bewerben

Die Überlegung: Einen Anlass zu schaffen, dass Schüler in die nächste Filiale der Nord/LB gehen.

Die Idee: Im Kino-Film spielen Andreas Dorau und die Marinas den Schlager fürs Giro-Konto. Aber ohne Ton. Den Originalton auf Cassette gibt’s in Nord/LB-Filialen. Anträge fürs Girokonto auch.

Der Erfolg: Anträge über Anträge

Cinema commercial:

Andreas Dorau und die Marinas spielen den Rockefeller Rap. Man hört keinen Ton.

(Super:) Den Originalton gibt’s auf Cassette in jeder Filiale der NORD/LB.

Den Antrag fürs Giro-Konto auch. Gratis. Für alle zwischen 15 und 20.

CREDITS

Auftraggeber: Nord/LB
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Fred Baader
Texter: Gerald Heinemann
Artdirector: Wolfgang Behnken
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FÜR GEORG

Nord/LB, 1987

Anzeige zum Kunstpreis der Nord/LB 1987

Michael Scirner und Grey Advertising, Nord/LB, 1987, Anzeige

UNTERST ZU OBERST

Für Symposien vom STERN zur Marktforschungsstudie Dialoge 2 entwickelte Michael Schirner mit Konstantin Jacoby und Jean Remy von Matt von Springer & Jacoby eine Kampagne für das Hamburger Schauspielhaus, mit Franz Brauer und Michael Preiswerk von McCann-Erickson eine Kampagne für die Bahn, mit Manfred Riemel von Eiler & Riemel eine Kampagne für die MD Papierfabriken, mit Ulli Leschack und Jürgen Mandel von GGK Düsseldorf eine Kampagne für IBM, mit Feico Derschow und Carlos Obers von RG Wiesmeier eine Kampagne für den Münchener Umwelttag 1987. In seiner Agentur entwickelte Michael Schirner mit Mit Claudia Hammerschmidt eine Kampagne für den Bundesjugendwettbewerb Jugend forscht.

Die Kampagne für den Kunstpreis der Nord/LB entwickelt Michael Schirner mit Jean Lessenich von der Grey Adverteising. Da der Gewinner des Kunstpreises Georg Baselitz seine Bilder auf dem Kopf gestellt malt, stellte Jean Lessenich die Abbildungen der Anzeigen auch auf den Kopf, was einige Zeitschriftenverlage vor Veröffentlichung der Anzeigen irrtümlich korrigierten.

Anzeige zum Kunstpreis der Nord/LB 1987

Michael Scirner und Grey Advertising, Nord/LB, 1987, Anzeige

Anzeige zum Kunstpreis der Nord/LB 1987

Michael Scirner und Grey Advertising, Nord/LB, 1987, Anzeige

Anzeige zum Kunstpreis der Nord/LB 1987

Michael Scirner und Grey Advertising, Nord/LB, 1987, Anzeige

Anzeige zum Kunstpreis der Nord/LB 1987

Michael Scirner und Grey Advertising, Nord/LB, 1987, Anzeige

CREDITS

Auftraggeber: Nord/LB
Agentur: Michael Schirner und Grey Advertising
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Michael Schirner
Artdirector: Jean Lessenich
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FÜR REINHARD

Bertelsmann, 1986

19seitige Anzeige zum 65. Geburtstag von Reinhard Mohn

KKG Projektagentur, Bertelsmann, 1986, 19-seitige Anzeigenstrecke

19 x 19

Die Verlagsgruppe Bertelsmann wollte, dass KKG sich ein Geschenk für Reinhard Mohns 65jährigen Geburtstag ausdenkt. Michael Schirner hat eine Medienidee: Jede der 19 Bertelsmann-Zeitschriften gratuliert Reinhard Mohn auf 19 Anzeigenseiten im jeweiligen Heft so: Auf jeder Seite steht ein großer Buchstabe, darunter klein, dass hier z.B. der STERN Reinhard Mohn zum Geburtstag gratuliert, Seite für Seite ein weiterer Buchstabe. Die Buchstaben auf den Seiten in jedem Heft ergeben den Satz: Reinhardt Mohn wird 65!

CREDITS

Auftraggeber: Bertelsmann
Agentur: KKG Projektagentur
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Enrique Jungbauer
Artdirector: Claudia Hammerschmidt
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FÜR ALLE FÄLLE

Mannheimer Versicherung AG, 1992

Anzeige für die Mannheimer Versicherungen, 1992

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Mannheimer Versicherung AG, 1992, Anzeige

PerSÖNLICH

Die Mannheimer Versicherung AG verfolgt ein Marketingkonzept, das im europäischen Markt als innovativ gilt: Statt der üblichen Spartenversicherungen bietet sie Markenartikel als umfassende Versicherungsprogramme, die auf die Bedürfnisse und Risiken bestimmter Zielgruppen abgestimmt sind. Bislang hat die Mannheimer insgesamt 13 Markenversicherungen. Sieben werden in der neuen Publikumskampagne beworben: FEMIN für aktive Frauen; MENTOR für Menschen im „Un-Ruhestand“, SUPRIMA für Freiberufler, ARTIMA für alle, die mit Kunst zu tun haben, SINFONIA für Berufsmusiker und Musikstudenten, HOSTIMA für Hotels Beherbergungsbetriebe, HUMANIS für alle, die im Pflegefall nicht zum Sozialfall werden wollen. Die Kampagne hat die Aufgabe, die Vielfalt des Versicherungsprogramms und die Individualität der einzelnen Lösungen darzustellen und die Mannheimer als zielgruppenorientierten Serviceversicherer vom Wettbewerb zu differenzieren.

Das Kommunikationsproblem, das gelöst werden musste: Sieben Versicherungen als selbständige Marken bewerben, aber nicht mit sieben Kampagen, sondern mit einem einheitlich gestalteten Anzeigenauftritt. Die Kommunikationsidee: Jede Markenversicherung wir mit sehr persönlichen Portraits der jeweiligen Zielgruppe beworben. Die Anzeigen erscheinen im Magazin Der Spiegel und in Fachzeitschriften.

Text aus dem Buch Die Mannheimer persönlich mit 42 Portrait des Fotografen Franklin Berger

Anzeige für die Mannheimer Versicherungen, 1992

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Mannheimer Versicherung AG, 1992, Anzeige

Anzeige für die Mannheimer Versicherungen, 1992

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Mannheimer Versicherung AG, 1992, Anzeige

Anzeige für die Mannheimer Versicherungen, 1992

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Mannheimer Versicherung AG, 1992, Anzeige

CHAMP

Die Aufgabe: Champ, die Versicherung für Berufseinsteiger mit Unfallsversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Haftpflichtversicherung etc. in einem Kinospot bewerben

Die Überlegung: Risiken dramatisieren

Die Idee: Einen Profiboxkampf zeigen, bei jedem Schlag eine Versicherungsleistung als Untertitel einblenden. Slogan: Wir versichern die Haut ab 18.

Der Erfolg: Durchschlagend

CREDITS

Auftraggeber: Mannheimer Versicherung AG
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Ralf Zilligen
Artdirector: Claudia Hammerschmidt, Catharina von Poser
Filmproduktion: EDLP films Düsseldorf
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LOOKALIKE

Gruner + Jahr, 1977

Plakat für die Zeitschrift "Leute", 1976

GGK Düsseldorf, Gruner + Jahr, 1977, Großflächenplakat

Plakat für die Zeitschrift "Leute", 1976

GGK Düsseldorf, Gruner + Jahr, 1977, Großflächenplakat

Die Zeitschrift und ihr Double

Gruner + Jahr-Vorstand Rolf Poppe beauftragte GGK Düsseldorf mit der Werbung zur Einführung der Zeitschrift Leute, einer Kopie des amerikanischen People – Magazins. Michael Schirner und sein Artdirector ist Helmut Rottke machen Anzeigen mit Fotos der Doubles von Popstars. Zur Ankündigung von Leute und zum Double von Barbara Streisand textet Michael Schirner: „Am 31.1.1977 erscheint zum ersten Mal die Zeitschrift Leute. Bis dahin müssen Sie sich leider noch mit einer der zahlreichen Kopien von „Leute begnügen.“ Zu Marty Feldmans Double: „In Kürze erscheint zum ersten Mal Leute, die meistkopierte Zeitschrift der Welt.“ Bob Dylans Double: „Wenn Sie glauben, dass es von der Zeitschrift Leute bereits einige Kopien im Ausland gibt – erraten.“ Roy Blacks Double: „Die neue Zeitschrift Leute wird bereits kopiert, bevor sie erschienen ist.“ Charles Bronsons Double: „Ein Kompliment von der neuen Zeitschrift Leute an die Amerikaner, die sie bereits so erfolgreich kopieren.“

Poster für die Zeitschrift "Leute", 1976

GGK Düsseldorf, Gruner + Jahr, 1977, Inserentenanzeige

MARLYN SCHIFFMILLER

Imagine for a moment that Barbara Streisand didn’t exist. Her songs would have been sung by someone else. Her movie roles would have been played by others. If that were really the case, no one would make much fuss about Marlyn Schiffmiller. But since, thank God, there’s Streisand and her songs and so forth, everybody turns around to Marlyn Schiffmiller and says, „Gee, isn’t that Streisand?“ Marlyn Schiffmiller thinks that’s great. The people who turn around think that’s great. And Streisand actually thinks it’s pretty good, too. Because she sees from her copy what a great original she is.
So the new magazine „Leute“, which reports on people from the first page to the last, doesn’t think it’s so bad that there are some magazines that try to do that, too. If you read the first issue of the magazine „Leute“ on January 31, 1977, you will see that it is quite different from its copy. One small difference from other magazines should be mentioned in advance: The advertising deadline for four-color ads is about 5 weeks before the publication date instead of 7 or 8 weeks. The advertising deadline for the next issue is the day after tomorrow.

Poster für die Zeitschrift "Leute", 1976

GGK Düsseldorf, Gruner + Jahr, 1977, Inserentenanzeige

WALTER EBERT

Most people look like themselves. For example, Marty Feldman has an amazing resemblance to Marty Feldman. Only with Walter Ebert is there a little different. In fact, he doesn’t look like himself. Walter Ebert looks like Marty Feldman. And because that’s the case, Marty Feldman is not the only one who looks like Marty Feldman.

The new magazine „Leute“ is like Marty Feldman. Since there are a few magazines that look like „Leute“ in Italy, for example, and also in the USA, „Leute“ can hardly claim that only „Leute“ is like „Leute. On the other hand, it doesn’t bother this magazine any more than it bothers Marty Feldman. Because if he wasn’t Marty Feldman, hardly anyone would want to be Marty Feldman.

And if „Leute“ was not “ Leute,“ Gruner + Jahr would not be spending 5 million Deutschmarks on the launch campaign for „Leute.

Poster für die Zeitschrift "Leute", 1976

GGK Düsseldorf, Gruner + Jahr,977, Inserentenanzeige

Poster der Inserentenkampagne für "Leute", 1976

GGK Düsseldorf, Gruner + Jahr, 1977, Inserentenanzeige

Poster für die Zeitschrift "Leute", 1977

Plakat für die Zeitschrift LeuteGGK Düsseldorf, Gruner + Jahr,

Poster für die Zeitschrift "Leute", 1977

GGK Düsseldorf, Gruner + Jahr, 1977, Inserentenanzeige

CREDITS

Auftraggeber: Leute, Gruner + Jahr
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Michael Schirner
Artdirector: Helmut Rottke
Fotograf: Christian von Alvensleben, Jan Michael
Grafiker: Josef Emonts-Pohl
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OH WUNDER!

Lettre International, 1988

Anzeige zur Einführung der Kulturzeitschrift "Lettre International", 1988

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Lettre International, 1988, Zeitschriftenanzeige

BLEI UND ÖL

Lettre International ist die von Frank Berberich als Kulturzeitschrift seit Mai 1988 in Berlin herausgegebene deutsche Ausgabe der 1984 in Paris von Antonin J. Liehm gegründeten, französischen Publikation Lettre Internationale. In Frankreich war Lettre ausschließlich mit langen Textbeiträgen erschienen. Frank Berberich bat Michael Schirner um Entwicklung eines Konzepts für Design und Werbung der deutschen Lettre. Schirner empfahl, Titel und Innenseiten jeder Ausgabe mit Werken vonbekannten Künstler gestalten zu lassen. Schirner sprach zahlreiche internationale Künstler an und bat um Arbeiten für die jeweiligen Ausgaben. Für Lettre Nr.1 malte Jörg Immendorff einen Zyklus von Ölbildern. Schirner warb mit einem Zitat von Milan Kundera: „Oh Wunder, eine europäische Zeitschrift von außergewöhnlichem Niveau.“

Beitrag aus Wikipedia mit Überschrift „Zusammenarbeit mit Künstlern“: „Titelbilder und weitere Seiten im Innenteil werden exklusiv von Künstlern gestaltet. Zahlreiche internationale Künstler haben die Zeitschrift visuell geprägt, darunter Jörg Immendorff, der die erste Ausgabe gestaltete, Miquel Barcelò (2004), Ai Weiwei (2009), Georg Baselitz (1989 und 2008), Sigmar Polke (1989), Rebecca Horn (1990), Rosemarie Trockel (1994), Tobias Rehberger (2012 und 2018), Ilya Kabakov (1990), Marina Abramović (1993), A. R. Penck (1988), Jorinde Voigt (2015), Gerhard Richter (1996), Max Grüter (2003 und 2009) und Valérie Favre (2016).

Die großzügige Positionierung von Fotografie, Fotoportfolios sowie der Einsatz konzeptioneller, künstlerischer, essayistischer, dokumentarischer oder Reportage-Fotografie gehören zu den wesentlichen visuellen Bestandteilen des Heftes.[11][2] Beitragende Photographen waren unter anderem Quentin Bertoux, Daniel Schwartz, Cristiana Garcia Rodero, Sebastião Salgado, Massimo Berruti, Rodrigo Abd, Graciela Iturbide, Tian Doan Na Champassak, JR, Hans Hansen, Paolo Pellegrin, Olafur Eliasson, Juan Manuel Castro Pietro, Matt Black, oder Robert Longo.

Jede Ausgabe von Lettre International ist konzipiert als Kombination verschiedener Textsorten, Kunstformen und Themen, eine Komposition von textlichen und bildlichen Beiträgen, ein „Versuch, bildende Kunst und Politik zusammenzudenken“. Weltpolitik und Geschichte, Philosophie und Religion, Literatur und Theater, Film und Oper, Musik und Kunst, Wissenschaft und Forschung, Psychoanalyse und Ethnologie, Ökologie oder Ökonomie gehören ebenso zu den Themen von Lettre International wie Architektur, Astronomie, Sport, Natur, Medien, Erotik, Netzkultur oder life style. Die in Lettre International veröffentlichten Beiträge sind in der Regel deutsche Erstveröffentlichungen; etwa 80 Prozent werden aus anderen Sprachen übersetzt. Eine Vielzahl von Autoren hat Lettre International erstmals im deutschen Sprachkreis publiziert. darunter Liao Yiwu (2007), Slavoj Žižek (1991), Eliot Weinberger (1995), Halford J. Mackinder (2018), Abdelwahab Meddeb (1989), Urvashi Butalia (1997), Suketu Mehta (1997), Wiliam Langewiesche (2001), Nicholas Shakespeare (1988), Mark Danner (2005), Zhoug Qing (2006), Michail Ryklin (1991) und Gohar Homayounpour (2013). Zu den regelmäßig publizierenden Autoren von Lettre gehören ferner u. a. Bora Ćosić, Régis Debray, Volker Demuth, Svetlana Alexijewitsch, Marcel Hénaff, Pankaj Mishra, Enrique Vila-Matas, Yang Lian, Georges Nivat, Frank Raddatz, Jacques Rupnik, Priya Basil, Wallace Shawn, Jean-Luc Nancy, Tom Engelhardt, Georg Stefan Troller, Karl Schlögel, Raoul Schrott, Elif Batuman, Philippe Videlier, Roberto Scarpinato, Olga Slawnikowa, Patricia Görg, Alfred McCoy, Nedim Gürsel, Péter Nádas, Boris Groys. (Wiki)

Die Einführungswerbung zeigt die neue Lettre mit Immendorffs Titelbild und Zitat Milan Kunderas: „Oh Wunder: Eine europäische Zeitschrift von außergewöhnlichem Niveau“.

Anzeige zur Einführung der Kulturzeitschrift "Lettre International", 1988

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Lettre International, 1988, Tageszeitungsanzeige

CREDITS

Auftraggeber: Frank Berberich, Lettre International
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Diedrich Diederichsen
Artdirector: Claudia Hammerschmidt
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SCHÖNE WÜRTTEMBERGERIN

Landesbank Baden-Württemberg, 2000

Landesbank Baden-Württemberg Geschäftsbericht 2000

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Landesbank Baden-Württemberg, 2000, Geschäftsbericht

SCHWABEN

Die Agentur empfiehlt der Landesbank Baden-Württemberg für den Jahresbericht 2.000, erfolgreiche Kunden vorzustellen. Der Texter Enrique Jungbauer interviewt die Chefs, und der Fotograf Oliver Sieber macht Firmenportraits, auf der einen Seite das Produkt, das die Firma berühmt gemacht hat, auf der anderen der Kopf des Unternehmens z.B.: Erich Mechel, Geschäftsführer der Märklin Holding GmbH, Göppingen und die „Schöne Württembergerin“, maßstabsgetreu bis ins Detail die Schnellzugslokomotive mit Schlepptender BR 18.1.; Friedrich Bär, Sprecher der Geschäftsleitung der Liebherr-Werk Ehingen GmbH, Ehingen/Donau; Klaus Fischer, geschäftsführender Gesellschafter der Fischer Holding GmbH und Co. KG. Waldachtal mit dem Klassiker der Befestigungstechnik: der graue Fischer-Dübel S aus Nylon.

Landesbank Baden-Württemberg Geschäftsbericht 2000

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Landesbank Baden-Württemberg, 2000, Geschäftsbericht

Landesbank Baden-Württemberg Geschäftsbericht 2000

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Landesbank Baden-Württemberg, 2000, Geschäftsbericht

Landesbank Baden-Württemberg Geschäftsbericht 2000

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Landesbank Baden-Württemberg, 2000, Geschäftsbericht

CREDITS

Auftraggeber: Landesbank Baden-Würtemberg
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Enrique Jungbauer
Artdirector: Claudia Hammerschmidt
Fotograf: Oliver Sieber
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FÜR RECHTE

Zeitschrift Konkret, 1981

Inserentenanzeige für die Zeitschrift Konkret, 1981

GGK Düsseldorf, Zeitschrift Konkret, 1981, Inserentenanzeige

FÜR LINKE

Nachdem Manfred Bissinger, Sprecher des Hamburger Senats mit Hans-Ulrich Klose, Erster Bürgermeister von Hamburg, entlassen und Bissinger wegen Ruhestandregelung  als „Hamburg bekanntester Spaziergänger“ skandalisiert wurde, übernahm er die Chefredaktion  der linken Zeitschrift Konkret, traf Michael Schirner im Hamburger Ratskeller und fragte, ob dieser für sein neues Konkret eine Anzeigenkampagne zur Gewinnung von Inserenten entwickeln wolle. Schirner begann gleich am Tisch des Ratskellers zusammen mit Bissinger, Texte für die Inserentenkampagne zu machen. Jede Anzeige zeigt groß eine Aufforderung Bissingers, im neuen Konkret zu inserieren. Die Anzeigen haben die Temperatur des linken Blattes, sind frech, ironisch und humorvoll provozierend.  Nach zwei Jahren hatte Bissinger die Auflage verdreifacht und gratulierte GGK zur Goldmedaille vom Art Directors Club für die Konktet Anzeigenkampagne. Mit einer Anzeige (s. unten).

Inserentenanzeige für die Zeitschrift Konkret, 1981

GGK Düsseldorf, Zeitschrift Konkret, 1981, Inserentenanzeige

Inserentenanzeige für die Zeitschrift Konkret, 1981

GGK Düsseldorf, Zeitschrift Konkret, 1981, Inserentenanzeige

Inserentenanzeige für die Zeitschrift Konkret, 1981

GGK Düsseldorf, Zeitschrift Konkret, 1981, Inserentenanzeige

Inserentenanzeige für die Zeitschrift Konkret, 1981

GGK Düsseldorf, Zeitschrift Konkret, 1981, Inserentenanzeige

Inserentenanzeige für die Zeitschrift Konkret, 1981

GGK Düsseldorf, Zeitschrift Konkret, 1981, Inserentenanzeige

Inserentenanzeige für die Zeitschrift Konkret, 1981

GGK Düsseldorf, Zeitschrift Konkret, 1981, Inserentenanzeige

CREDITS

Auftraggeber: Konkret Verlag, Hamburg
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Michael Schirner, Manfred Bissinger
Artdirector: Michael Preiswerk
Grafiker: Ivica Maksimovic
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I LOVE KOHL

Wahlkampagne, 1990

Logo der Kampagne für Helmut Kohl zur Wahl, 1990

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Wahlkampagne, 1990, Logo

Zur Bundestagswahlwahl 1990 beauftragte das Magazin STERN mehrere Agenturen mit simulierten Wahlkampagnen. Michael Schirner und und seine Artdirektorin Claudia Hammerschmidt entwickelten eine Plakatkampagne für Helmut Kohl. In der zitierten sie die Kampange, die sie für den Verband der Zuckerindustrie entwickelt hatten mit Aussagen wie „Der Hering liebt den Zucker“, „Die Kirsche liebt den Zucker“ etc. Auf ihren Plakaten für Kohl zeigten sie auf einer Seite uObjekte, die Deutsche besonders lieben, auf der anderen Seite das immer gleiche Portrait von Helmut Kohl. Darüber Headlines wie Das Sofakissen liebt den Kanzler, Das Brathähnchen liebt den Kanzler, Die Bettwurst liebt den Kanzler, Der Dackel liebt den Kanzler, Der Toilettenpapierhut liebt den Kanzler. Darunter in Abwandlung des I-love-N.Y-Zeichens: ein Ei, ein Herz, ein Kohlkopf. Worauf Helmut Kohl Michael Schirner auf seine Schwarze Liste setzte. Aber das ist eine andere Geschichte.

FÜR HELMUT

"I love Kohl", Kampagne zur Wahl, 1990

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Wahlkampagne, 1990,  Großflächenplakat

"I love Kohl", Kampagne zur Wahl, 1990

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Wahlkampagne, 1990,  Großflächenplakat

"I love Kohl", Kampagne zur Wahl, 1990

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Wahlkampagne, 1990,  Großflächenplakat

"I love Kohl", Kampagne zur Wahl, 1990

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Wahlkampagne, 1990,  Großflächenplakat

"I love Kohl", Kampagne zur Wahl, 1990

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Wahlkampagne, 1990,  Großflächenplakat

"I love Kohl", Kampagne zur Wahl, 1990

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Wahlkampagne, 1990,  Großflächenplakat

CREDITS

Auftraggeber: STERN, Gruner + Jahr
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur GmbH
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Michael Schirner
Artdirector: Claudia Hammerschmidt
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