
Michael Schirner, Werbung ist Kunst, mit einer Einführung von Hans Ulrich Reck und einem Titelbild von Albert Oehlen, Klinkhardt & Biermann, München 1988
DAS JÜNGSTE GERICHT
Michael Schirner
Der Verband der Außenwerbung hatte mich eingeladen, zu seiner Jahreshauptversammlung einen Vortrag zu halten. Das war 1977 in Stuttgart.
Ich hatte ein paar Dias dabei, auf denen die Kernsätze meines Vortrags standen. Zu jedem Dia erzählte ich ein bisschen. Auf dem ersten Dia stand der Satz, der im Publikum und dann in der Werbebranche und in den Medien einen lustvollen Schmerzensschrei auslöste: „Werbung ist Kunst“. Das erläuterte ich: „In den 60er Jahren machten Künstler den letzten Versuch, sich gegen die faszinierenden Bilder der Werbung durchzusetzen. Sie probierten es mit einem Trick; sie malten die populären Bilder der Werbung auf ihre Leinwände und nannten das Pop-Kunst. Die Pop-Künstler waren der Faszination Werbung erlegen, sie wurden ihr Opfer. Als sie merkten, dass sie der Werbung mit Campbell-Suppendosenbildern und Coca Cola-Flaschen-Siebdrucken auf Leinwand nicht die Schau stehlen konnten, zogen sie sich vollends aus der Öffentlichkeit zurück und beschäftigten nur noch mit sich selbst, was sie Konzeptkunst nannten. Die Kunst, die Werbung malte, war die letzte Kunst die auffiel. Seitdem fand die Kunst ausnahmslos unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Ich wechselte das Dia und da stand „Konrad Henkel ist Julius der Zweite“. Das war etwas übertrieben, denn Henkel war nun wirklich nicht für die Schönheit der deutschen Werbung bekannt. Das überging ich mit dem Dia: „Die Renaissance der Renaissance“ und verkündete, Männer wie Konrad Henkel spielten heute die Rolle, die Julius der Zweite, Giuliano de‘ Medici und Francesco Sforza in der Renaissance gespielt hatten. Die Adligen und Kirchenfürsten der Vergangenheit sind heute die Wirtschaftsfürsten, die Mäzene, die Werbekünstler beauftragen, die Größe, die Klugheit und die Taten der Unternehmen für alle Welt sichtbar darzustellen. Und da die Taten der Fürsten heute ihre Produkte sind und das Mittel, die Produkte kunstvoll auszudrücken, die Werbung, ist Werbung als Mittel der Selbstdarstellung der Wirtschaftsfürsten an die Stelle der Kunst getreten.
Ich sagte, das Jüngste Gericht von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle sei heute der außen knusprige, innen zarte Kartoffelpuffer von Pfanni und zeigte das Dia mit der Abbildung unseres Pfanni-Großflächenplakats mit dem riesigen Kartoffelpuffer und der Überschrift „Das jüngste Gericht“
Ich nutzte die Gelegenheit, um mit den Unternehmern im Publikum ein wenig ins Gericht zu gehen; ich wollte ihnen angesichts des knusprigen Kartoffelpuffers Appetit machen auf ihre Rolle als Fürsten der Wirtschaft, die sich fürstlich verhalten, wenn es um ihre Werbung geht. Das forderte ich mit dem nächsten Dia: „Begreifen Sie, dass Ihre Werbung Ihre Kunst ist, dass Sie der Mäzen Ihrer Werbekunst sind, dass diese Kunst Ihre Größe, Ihre Intelligenz, Ihre Sensibilität ausdrückt, dass sie Ihr Denkmal ist, Ihr Petersdom.“ Und den Textern und Art Direktoren in den Werbeagenturen rief ich zu: „Begreift, dass Ihr die Raffaels von heute seid und Eure Plakate, Anzeigen, Filme die Skulpturen und Paläste des Jahrhunderts sind.“
Weil das Publikum offensichtlich gefallen an meinen Ausführungen fand, ging ich noch etwas weiter und verteilte die Rollen der Leute in der Werbebrache neu, entsprechend der Funktionen, die sie in der Werbung als Kunst ausüben. Den Kontaktern – den Verkäufern von Werbung – sagte ich, dass sie Kunsthändler seien, weil sie die Agenten der Werbekünstler sind. Die Media-Leute, die dafür sorgen, dass die Werbekunst in Medien und Öffentlichen Räumen ausgestellt wird, ernannte ich zu Museumsdirektoren. Die Marketing-Leute und Marktforscher ernannte ich zu Kunsthistorikern; das Historische an ihnen sei ihr altmodisches Instrumentarium – die Strategien, Positionierungen, Marktmodelle, Befragungen, Tests etc. – mit dem sie der Werbekunst den Anschein von Wissenschaftlichkeit geben wollen. Da aber Kunst sowieso ohne Wissenschaft auskommt, machten Marketing-Leute ohnehin L’art pour l’art.“ Zu Schluss eröffnete ich das größte Museum der Welt und machte eine Führung für alle. Gemeinsam begaben wir uns auf den Literaturpfad:
An der Mauer des Bahndamms stehen drei Plakattafeln. Der Damm ist mit Büschen bewachsen. Im Hintergrund ragen Maste von Elektroleitungen. Der Gehsteig vor den Tafeln verjüngt sich um die Hälfte und gibt einem Wagen Platz zum Parken.
An der Wand des Bunkers hängen fünf Plakattafeln. Der Bunker ist nicht breiter als die Tafelreihe. Das heißt, man hat die ganze Breite für die Plakatwerbung genutzt. Über den Tafeln links sind drei Leuchtkästen angebracht. Sie werben für einen Getränkemarkt. Wahrscheinlich ist er im Bunker. Der Gehsteig ist so breit, dass ein Baum, eine Plakatsäule und eine Straßenlaterne Platz haben und dazwischen noch genügend Platz für Fußgänger bleibt. Ein Caravan parkt auf dem Gehsteig.
Auf der Wiese stehen drei Plakattafeln. Am Fuß der Tafeln zieht sich eine Hecke an einem Zaun entlang. Die Tafeln stehen an der Grenze des Grundstücks. Hinter den Tafeln geht die Wiese weiter. Über der mittleren Tafel ist der Mast und eine Überlandleitung zu sehen. Hinter der rechten Tafel verschwinden ein paar Bäume. Ein Stück Wohnwagen guckt vor.
An der Brandmauer eines freistehenden Hauses hängen vier Plakattafeln. Die Tafeln sind zwei Meter über dem Boden angebracht. Über den Tafeln steht groß: Autovermietung PKW + LKW. Unter den Tafeln steht kleiner: Do not park. Entlang der Mauer geht die Einfahrt. Dann kommt ein Zaun. Vor dem Zaun – direkt vor uns – parken drei Wagen. Ihre Kühlerhauben zeigen auf uns. Auf die Windschutzscheiben sind die Preise geschrieben: 2300,-, 3900,-, 4950,-.
Am Straßenrand stehen drei Plakattafeln. Sie füllen die Baulücke. Vor den Tafeln sind drei fast gleich große Streifen: der Gehweg mit den quadratischen Platten, die diagonal zur Rinnsteinkante verlegt sind, der asphaltierte Teil der Fahrbahn und der gepflasterte Teil mit den Straßenbahnschienen. Der Raum hinter den Tafeln ist vertikal dreigeteilt: Die mit hellen Ziegeln gemauerte Seitenfront des rechten Hauses, der Himmel mit einigen Baumkronen, die hellverputzte Seite des linken Hauses.
An der Brandmauer des Mehrfamilienhauses stehen zwei Plakattafeln. Die Mauer ist hell. Über den Tafeln steht groß ,,DAS Rechtsschutz“.
Auf dem Rasen der Verkehrsinsel, das heißt auf dem mit Rasen bewachsenen Stück zwischen den Zufahrtsstraßen, stehen drei Plakattafeln auf dem fast drei Meter hohen Holzgerüst. Hinter der Oberkante der Tafeln führt die Hochstraße vorbei.
An dem Parkplatz stehen elf Plakattafeln. Sie ziehen sich vom Straßenrand im rechten Winkel zur Straße entlang der Brandmauer des Hauses und dann weiter die Gartenmauer des Hauses entlang. Hinter den Tafeln sieht man den Schuppen und die Bäume des Gartens. Die Tafeln sind in ein bis zwei Meter Höhe angebracht. Die Wagen, die davor parken, verdecken die Plakate nicht. Zu unserer Seite ist der Parkplatz von einem Zaun begrenzt. Dann kommt die Wiese. Der Fahrer, der die Straße in dieser Richtung befährt, kann schon von weitem die elf Plakate sehen.
Am Straßenrand stehen sechs Plakattafeln. Das Grundstück dahinter ist unbebaut. Die nächsten Häuser sind mehrere hundert Meter hinter den Tafeln. Es sind Bürohäuser unterschiedlicher Höhe. Sie stehen parallel zu der Wand mit den Tafeln. Vor den Tafeln sind der Gehweg, die Straße, die Verkehrsinsel mit der Straßenbahnhaltestelle, das Geländer, die Schienen, der Grünstreifen mit den Büschen und die Schienen der Bahnen, die in der entgegengesetzten Richtung verkehren.
An der Ruine stehen zwei Plakattafeln. Sie bedecken die gesamte Straßenseite der Ruine. Durch die Fensterlöcher sieht man Mauerreste, die Fensterlöcher der Rückfront und den Himmel. Die Ruine hat drei Stockwerke. Jedes Stockwerk hat drei schmale Fenster. Die Fenster im Erdgeschoß sind von den Tafeln verdeckt.
Hinter dem schreibmaschinengetippten Brief an die „Liobe Sokretärin“ kriecht die Verführung der h. i. s. – Jeans als Schlange hervor. Vor ihr steigt der TUI-Ferien-Jet am blauen Himmel auf.
Die Marlboro-Cowboys preschen hinter einem geöffneten Becher Rama-Margarine, einem Mohnbrötchen, einer Mohnblüte, einem Apfel und mehreren Kornähren hervor. In der Mitte hockt ein Mädchen bei ihrem Freund. Beide rauchen Selbstgedrehtes. Links der Brief, in dem sie als „Liobe Sokretärin“ angesprochen wird. Rechts steht die Schüssel mit den Nudeln, auf die sie mit Ketchup die geheimnisvollen Worte „Nudel up“ geschrieben hat.
In der Mitte hockt das Mädchen bei ihrem Freund. Links der Brief, auf dem „Liobe Sokretärin“ steht, rechts von ihr die Kuh, auf die Milka geschrieben ist, rechts von der Kuh die Schüssel mit den Nudeln, auf die mit Tomatenketchup ,,Nudel up“ geschrieben ist.
Die Marlboro-Cowboys reiten auf die Milka-Kuh zu, aus der, wie man links daneben sieht, eine Tafel Milka-Schokolade geworden ist und weiter links ein saftiger Hamburger von McDonald‘s.
„Wenn plötzlich gute Freunde kommen“, wie der Liobe Chof, gibt es die IBM-Schreibmaschinen mit Korrekturtaste, das Glas, das im ursprünglichen Glanz erstrahlt, weil es mit Sunlicht gespült wurde und die Hähnchen vom Wienerwald- Straßenverkauf.
Der junge Herr hat sich seine R6 wirklich verdient. Er hat es geschafft, die Glühbirne von der Osram-Packung der Länge nach durchzusägen, ohne dass sie ausgegangen ist. Einen Meter über der Weide schwebt die Weide, auf der die Marlboro-Cowboys reiten. Die Beine der Pferde haben die Länge der Beine, auf denen das Marlboro-Country aufgebockt ist. Die Horizonte der beiden Landschaften fallen zusammen.
Über den Bahndamm kriecht eine Riesenschlange „Die Verführung der h. i. s.- Jeans“. Sie hat fast den Gehsteig erreicht.
Vor die Brandmauer des mehrstöckigen Wohnhauses wurde ein blauer Ferienhimmel geschoben. An ihm steigt der TUI-Flieger zum DAS-Rechtsschutz-Zeichen auf.
Aus den leeren Fensterlöchern der Ruine schüttelt eine Dame lachend ein bunt geblümtes Tuch, das sie mit Fewamat gewaschen hat, weil sie Farben liebt, wie man liest. Auf den Rasen fällt der Blick auf ein Rasenstück, auf dem ein halbes Pfund Butter liegt.
An der Wand hängt das Kreidemännchen, auf das der Pflastermaler sein Päckchen Life-Zigaretten gelegt hat, und schaut vor sich auf den Gehweg.
Wir sind den Plakattexten nachgegangen. Die Kölner Straße entlang, die Siegburger Straße, das Werstener Kreuz, die Kölner Landstraße bis zum Platz vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof. Alle Texte der Plakate auf diesem Weg wurden aufgeschrieben. Abgezogen von den Plakatbildern sagen sie eine Menge über die Sprache der Plakate.
Auf der Höhe der Kölner Straße 73 unter der Eisenbahnbrücke links:
,,Gelbe Seiten sagen, wo man was bekommt. Alle Firmen, Geschäfte, freie Berufe, Handwerker und Gewerbebetriebe nach Branchen gegliedert. Jährlich neu für jeden Telefon Besitzer.“, ,,Klare Sache. Leichtrauchen mit R6. Immer mehr kommen auf den Geschmack.“, ,,100 000 Ferienflugkilometer zu gewinnen. Nur in Reisebüros mit diesem Zeichen: TUI-Reisebüros. Teilnahmekarten und die Winterkataloge gibt‘s jetzt in jedem TUI-Reisebüro. Ihr TUI-Reisebüro. Treffpunkt der großen Urlaubsspezialisten.“, ,,Die Dicke von Hakle. Die kann einen ordentlichen Schluck vertragen.“, „Liobe Sokretärin, die IBM Schreibmaschine 96C hat eine Korrekturtaste u. v. a.“, ,,Wer lebt schon am Äquator? Auf die Sonne ist immer Verlass. Top-Technik mit Tiefenwirkung. Spitzenleistungen durch längste Erfahrung. Dr. Kern Sonnenspezialist.“, ,,Bison, der lange Halfzware … denn langgeschnitten dreht sich gut.“, ,,Gewinnen Sie einen Gutschein über 1200 DM für eine neue Poggenpohl-Küche. Engels-Küchen.“, ,,Sehr geohrte Horren, die IBM Schreibmaschine 96C hat eine Korrekturtaste u. v. a.“, ,,Niedrige Werte – voller Geschmack. SL.“
Auf der Höhe der Kölner Straße 73 unter der Eisenbahnbrücke rechts:
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Sonnenspezialist.“, ,,Bison, der lange Halfzware … denn langgeschnitten dreht sich gut.“, ,,Welche Milka mögen Sie am liebsten?“ ,,100 000 Ferienflugkilometer zu gewinnen. Nur in Reisebüros mit diesem Zeichen: TUI Reisebüro. Teilnahmekarten und die Winter-Kataloge gibt‘s jetzt in jedem TUI-Reisebüro. Treffpunkt der großen Urlaubsspezialisten.“, ,,Liober Chof, die IBM Schreibmaschine 96C hat eine Korrekturtaste u. v. a.“
Mauer am Ende der Eisenbahnbrücke:
„SALNEMOS LAS VIDAS DE LOS 5 COMPANEROS DE F.R.A.“
Mauer am Bahndamm:
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Baulücke auf der Höhe der Kölner Straße 135:
,,Qualität, die einleuchtet. Osram.“, ,,Klare Sache. Leichtrauchen mit R6. Immer mehr kommen auf den Geschmack.“
Ruine auf der Kölner Straße 135:
„Die leichte Krone. Lieber eine Leichte mit Geschmack. Die Stunden genießen.“, ,,Wer Farben liebt, braucht Fewamat, bei 30, 40, 60 Grad.“
Brandmauer auf der Höhe der Kölner Straße 135:
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Parkplatz auf der Höhe der Kölner Straße 135:
„Orbit von Wrigley‘s. Der Zahnfreundliche. Einzigartig kühl und minzfrisch.“, ,,Liobe Sokretärin, die IBM Schreibmaschine 96C hat eine Korrekturtase u. v. a.“, ,,Klare Sache. Leichtrauchen mit R6. Immer mehr kommen auf den Geschmack.“
Auf der Höhe der Kölner Straße 165:
„Sehr geohrte Horren, die IBM Schreibmaschine 96C hat eine Korrekturtaste u. v. a.“, ,,Klare Sache. Leichtrauchen mit R6. Immer mehr kommen auf den Geschmack.“
„McDonald‘s Big Mäc das Riesending riesig gut und riesig viel drin.“
Kölner Straße, Ecke Stahlwerkstraße:
„Für das Echte gibt es keinen Ersatz. Reval.“, ,,Bison, der lange Halfzware . . . denn langgeschnitten dreht sich gut.“, ,,Birkel gibt der Nudel … Soße! Alles drin für obendrauf.“, „Orbit von Wrigley‘s. Der Zahnfreundliche. Einzigartig kühl und minzfrisch.“
Siegburger Straße, Ecke Oberbilker Allee:
„Lieber Chef, die IBM Schreibmaschine 96C hat eine Korrekturtaste u. v. a.“, ,,Sehr geohrte Horren, die IBM Schreibmaschine 96C hat eine Korrekturtaste u. v. a.“, ,,Orbit von Wrigley‘s. Der Zahnfreundliche. Einzigartig kühl und minzfrisch.“
Auf der Höhe der Siegburger Straße 2:
„Die Dicke von Hakle. Voll da, wenn es was zu schlucken gibt.“, ,,Gewinnen Sie einen Gutschein über 1200DM für eine neue Poggenpohl-Küche. Engels-Küchen.“, ,,Niedrige Werte-voller Geschmack. SL.“, ,,Liobe Sokretärin, die IBM Schreibmaschine 96C hat eine Korrekturtaste u. v. a.“, ,,100000 Ferienflugkilometer zu gewinnen. Nur in Reisebüros mit diesem Zeichen: TUI-Reisebüro. Teilnahmekarten und die Winterkataloge gibt‘s jetzt in jedem TUI-Reisebüro. Ihr TUI-Reisebüro. Treffpunkt der großen Urlaubs-Sepzialisten.“, ,,Wer Farben liebt, braucht Fewamat, bei 30, 40, 60 Grad.“, ,,Für das Echte gibt es keinen Ersatz. Reval.“
Auf der Höhe Siegburger Straße 70:
,,Marlboro. Der Geschmack von Freiheit und Abenteuer.“, ,,Keine schmeckt besser. Dafür geh ich meilenweit.“, ,,100000 Ferienflugkilometer zu gewinnen. Nur in Reisebüros mit diesem Zeichen: TUI-Reisebüro. Teilnahmekarten und die Winterkataloge gibt‘s jetzt in jedem TUI-Reisebüro. Ihr TUI-Reisebüro. Treffpunkt der großen Urlaubsspezialisten.“, ,,Lux-Filter. Geschmack, der stimmt. Starke hin. Leichte her. Ich rauche Lux-Filter.
Baulücke auf der Höhe der Siegburger Straße 70:
„Liebe Sekretärin, die IBM Schreibmaschine 96C hat eine Korrekturtaste u. v. a.“, ,,Bison, der lange Halfzware … denn langgeschnittenen dreht sich gut.“, ,,Birke! Gibt der Nudel … Soße! Alles drin für obendrauf.“
Auf der Höhe der Siegburger Straße 60:
,,Ab heute schmeckt das Frühstück noch besser … Rama.“, ,,Marlboro.“ ,,Passt allen! Sitzt immer! Unverwechselbar! Triumph. Einer für alle. Passt immer bis Größe 80 B.“, ,,Birke! Gibt der Nudel … Soße! Alles drin für obendrauf.“ Auf der Höhe der Siegburger Straße 48:
„Für das Echte gibt es keinen Ersatz. Reval.“, ,,Sehr geohrte Horren, die IBM Schreibmaschine 96C hat eine Korrekturtaste u. v. a.“, ,,Wienerwald Straßenverkauf … wenn plötzlich gute Freunde kommen.,“ ,,Liober Chef, die IBM Schreibmaschine 96C hat eine Korrekturtaste u. v. a.“, ,,Der ursprüngliche Glanz erstrahlt. Mit Sunlicht.“, ,,Klare Sache. Leichtrauchen mit R6. Immer mehr kommen auf den Geschmack.“, ,,Qualität, die einleuchtet. Osram.“, ,,Marlboro. Der Geschmack von Freiheit und Abenteuer.“ ,,Völkl-Ski. Mitteilung an alle ermutigten Skifahrer: Ärgern Sie sich nicht, wenn die anderen besser fahren – kaufen Sie sich auch einen Völkl-Ski.“, ,,Birke! Gibt der Nudel … Soße! Alles drin für obendrauf.“, ,,HB Gute-Laune-Service. Wählen Sie den Gewinner aus diesen 10 schönsten Motiven des HB Foto-Wettbewerbs. Gewinnen Sie mit: Wir verlosen täglich 50 Pocket-Kameras. Rufen Sie uns an: 02355/2020. Ihre Stimme kann gewinnen. HB ist mild und schmeckt.“, ,,Niedriger Werte – voller Geschmack. SL.“, ,,Orbit von Wrigley‘s. Der Zahnfreundliche. Einzigartig kühl und minzfrisch.“, ,,Birke! Gibt der Nudel … Soße! Alles drin für obendrauf.“
Parkplatz am Werstener Kreuz:
„Der ursprüngliche Glanz erstrahlt. Mit Sunlicht.“, ,,Ab heute schmeckt das Frühstück noch besser … Rama.,“, ,,Meine vielen Verehrer finden mich unwiderstehlich. Milka. Ihre Alpemnilchschokolade.“, ,,Ab heute schmeckt das Frühstück noch besser … Rama.“, ,,100000 Ferienflugkilometer zu gewinnen. Nur in Reisebüros mit diesem Zeichen: TUI Reisebüro. Teilnahmekarten und die Winterkataloge gibt‘s jetzt in jedem TUI-Reisebüro. Ihr TUI-Reisebüro. Treffpunkt der großen Urlaubsspezialisten.“, ,,Der ursprüngliche Glanz erstrahlt. Mit Sunlicht.“ ,,Birke! Gibt der Nudel … Soße! Alles drin für obendrauf.“, ,,Ein Sanfter unter Harten. Zinn 40 aus Wein.“, ,,Bison, der lange Halfzware … denn langgeschnitten dreht sich gut.“, ,,Wer Farben liebt, braucht Fewamat, bei 30, 40, 60 Grad.“
Werstener Kreuz:
,,Meine vielen Verehrer finden mich unwiderstehlich. Milka. Ihre Alpenmilchschokolade.“, ,,Bison, der lange Halfzware … denn langgeschnitten dreht sich gut.“, ,,Birkel gibt der Nudel … Soße! Alles drin für obendrauf.“, ,,Orbit von Wrigley‘s. Der Zahnfreundliche. Einzigartig kühl und minzfrisch.“, ,,Ab heute schmeckt das Frühstück noch besser … Rama.“ ,,Bin ich nicht zum Reinbeißen? Milka. Ihre Alpenmilchschokolade.“, ,,Sehr geohrte Horren, die IBM Schreibmaschine 96C hat eine Korrekturtaste u. v. a.“, ,,Wer Farben liebt, braucht Fewamat, bei 30, 40, 60 Grad.“, ,,Niedrige Werte – voller Geschmack. SL.“ ,,Die Dicke von Hakle. Geben Sie ihr täglich genug zu schlucken.“, ,,Kerrygold aus Irland ist die Natur in Butter.“, ,,Kerrygold aus Irland ist die Natur in Butter.“, ,,Kerrygold aus Irland ist die Natur in Butter.“
Auf der Höhe der Kölner Landstraße 127:
„Life Toasted Tobacco gibt den echten Geschmack bei mildem Rauch.“, ,,Völkl-Ski. Mitteilung an alle entmutigten Skifahrer: Ärgern Sie sich nicht, wenn die anderen besser fahren – kaufen Sie sich auch einen Völkl-Ski.“
Auf der Höhe der Kölner Landstraße 247:
,,Bintje aus Holland. Die Brat-Rost-Ofen-Krokett-PellSalz-Kartoffeln. Aus dem Gemüsegarten Europas.“
Bunker an der Kölner Landstraße:
„Liebe Sekretärin, die IBM Schreibmaschine 96C hat eine Korrekturtaste u. v. a.“, ,,100 000 Ferienflugkilometer zu gewinnen. Nur in Reisebüros mit diesem Zeichen: TUI-Reisebüro. Teilnahmekarten und die Winterkataloge gibt‘s jetzt in jedem TUI-Reisebüro. Ihr TUI-Reisebüro. Treffpunkt der großen Urlaubsspezialisten.“, ,,Welche Milka mögen Sie am liebsten?“, ,,Orbit von Wrigley‘s. Der Zahnfreundliche. Einzigartig kühl und minzfrisch.“, ,,Liobe Sokretärin, die IBM Schreibmaschine 96C hat eine Korrekturtaste u. v. a.“.
Auf der Höhe der Kölner Landstraße 368:
,,Birkel gibt der Nudel … Soße! Alles drin für obendrauf.“, ,,Meine vielen Verehrer finden mich unwiderstehlich. Milka. Ihre Alpenvollmilchschokolade.“, ,,Bison, der lange Halfzware … denn langgeschnitten dreht sich gut.“, ,,Liobe Sokretärin, die IBM Schreibmaschine 96C hat eine Korrekturtaste u. v. a.“, ,,Der ursprüngliche Glanz erstrahlt. Mit Sunlicht.“.
Brandmauer Kölner Landstraße 429:
„McDonald‘s Big Mäc das Riesending riesig gut und riesig viel drin.“, ,,Welche Milka mögen Sie am liebsten?“, ,,Meine Verehrer finden mich unwiderstehlich. Milka. Ihre Alpenmilchschokolade.“.
Auf der Höhe der Kölner Landstraße 429:
„Frisch gezapft schmeckt‘s immer noch am besten. Frisch vom Fass. Veltins.“, ,,Polyfac bringt Lack auf Zack.“, ,,Lux Filter. Geschmack, der stimmt. Starke hin. Leichte her. Ich rauche Lux-Filter.“, ,,Bintje aus Holland. Lecker. Locker. Auch der Preis wird Ihnen schmecken. Bintje-Kartoffeln.“, „Aus Europas Gemüsegarten.“
Am Hauptbahnhof:
,,Keine schmeckt besser. Dafür geh ich meilenweit.“
Beitrag aus Michael Schirner, Werbung ist Kunst, mit einer Einführung von Hans Ulrich Reck und einem Titelbild von Albert Oehlen, Klinkhardt & Biermann, München 1988
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