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TAKE CARE

Margaret Astor, 1985

Anzeige für die Herrenkosmetikserie Care, 1985

KKG Projektagentur, Magaret Astor, 1985, Zeitschriftenanzeige

HeLD DER POSTMODERNE

Kaum eine Idee von der Werbung hält sich so renitent wie die, dass die Werbung eine artifizielle Welt um den Menschen herumbaue. Konkurrieren kann mit diesem hartnäckigen Vorurteil, demzufolge die Werbung den Menschen etwas verkaufen wolle, was sie gar nicht brauchen, dass nicht die realen Bedürfnisse der Menschen befriedigt werden, sondern solche, die erst die Werbung erfunden hat, nur das.

Genau diesen Ideen und Vorurteilen tritt die Werbung selbst entgegen, wenn sie den nackten Mann in den Mittelpunkt stellt, das heißt, in einem Moment, wo die Künstlichkeit der Werbewelt ihren Höhepunkt erreicht hat, ja als solche fast schon akzeptiert ist, trägt sie plötzlich das ursprüngliche, archaische, unkünstlichste Bild vor, das man sich vorstellen kann: den nackten Körper. Ein Geschäft wie die Werbung, deren Alltag doch der geläufigen Vorstellung zufolge darin besteht, sich Verpackungen, Verkleidungen, ja Masken auszudenken, plädiert plötzlich für den Naturzustand, darin den subtilen sozialen Veränderungen, die sich in unserem Empfinden um den Widerspruch Enthüllung/Verhüllung bilden, Rechnung tragend. Bei unserer Kampagne für Care haben wir es ja nicht zuletzt mit einer Produktgattung zu tun, die bereits heute Merkmale enthält, die für viele Produkte der Zukunft bezeichnend sein werden. Denn unser Parfüm ist ja kaum noch als materielle Substanz begreifbar oder zu bewerten. Es ist ein zartes Duftwasser, das kaum in seiner Substantialität, die eher als flüchtig empfunden werden dürfte, Material für Werbung bietet. Und auch der Produktnutzen, eben der angenehme Geruch, gehört zu den ephemeren, schwer zu beschreibenden oder gar zu dramatisierenden, fast schon mystischen Nutzen, die den Produkten der Zukunft anhaften werden. Diese Tendenz zum Immateriellen ist der unangezweifelte Trend zu sogenannten postmodernen Produkten, von denen das Parfüm ein längst eingeführter, sozusagen klassischer Vorläufer ist, die aber in Zukunft, wo der Konsum immaterieller Werte für Ökonomie und Lebensart ungleich wichtiger sein wird als klassische materielle Produkte mit einem offensichtlichen, beweisbaren Nutzwert, auch das Gesicht und die Strategie der Werbung bestimmen werden. In immer mehr Bereichen des Lebens und der Kultur sehen wir heute, dass nicht wegen eines erwarteten Nutzwerts oder gar eines kalkulierten Verhältnisses zwischen Nutzwert und Preis ein Produkt erworben wird, sondern ausschließlich wegen der auratischen, immateriellen Eigenschaften. Dieser Trend gilt besonders für und schon länger in der Jugendkultur. Deren Verhaltensweisen dürften sich aber bei wachsender Prosperität; geringeren Arbeitszeiten etc. in einer postindustriellen Dienstleistungsgesellschaft auch als Mehrheitskultur durchsetzen. Produkte werden sich also durch das konstituieren, was über sie geredet wird, nicht so sehr durch das, was sie wirklich sind: Sie ähneln also mehr und mehr den Kleidern des berühmten Kaisers in dem berühmten Märchen. Exakt diese Kleider trägt unser Care-Mann. Er trägt sie stolz und sozusagen präventiv gegen einen billigen Vorwurf. Er wird so zum Helden der Postmoderne. Michael Schirner, Werbung ist Kunst, 1988

Anzeige für die Herrenkosmetikserie Care, 1985

KKG Projektagentur, Magaret Astor, 1985, Zeitschriftenanzeige

Anzeige für die Herrenkosmetikserie Care, 1985

KKG Projektagentur, Magaret Astor, 1985, Zeitschriftenanzeige

CREDITS

Auftraggeber: Margaret Astor AG, Mainz
Agentur: KKG Projektagentur
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Michael Schirner
Artdirector: Claudia Hammerschmidt
Fotograf: Peter Knaup
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CASTINGSHOW

Young Collections von C&A, 1990

Großflächenplakat für Young Collections von C&A, 1990

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Young Collections von C&A, 1990, Gloßflächenplakat

SCREAM

Die Aufgabe: Die Marke Young Collections C&A bekanntmachen

Die Überlegung: Wie kann man junge Leute in die Läden von C&A bringen?

Die Idee: Gesucht werden Darsteller für Kinofilme, die tanzen und schreien können. Wer sich bewerben will, kommt zum Casting in C&A-Filialen.

Der Erfolg: Gewaltiger Andrang

Großflächenplakat für Young Collections von C&A, 1990

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Young Collections von C&A, 1990, Gloßflächenplakat

Großflächenplakat für Young Collections von C&A, 1990

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Young Collections von C&A, 1990, Gloßflächenplakat

CREDITS

Auftraggeber: C&A Brenninkmeyer, Düsseldorf
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur GmbH
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Michael Schirner
Artdirector: Claudia Hammerschmidt
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MICHAEL SCHIRNER, BYE BYE

Deichtorhallen Hamburg, 2010

Ausstellung MICHAEL SCHIRNER, BYE BYE, Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg, 2010

Michael Schirner, BYE BYE, Einzelausstellung im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg, 2010

MICH GIBT ES GAR NICHT

Das Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg zeigte vom 15.04. bis 25.04.2010 die Einzelausstellung MICHAEL SCHIRNER, BYE BYE. Ausgestellt wurden großformatige Fine Art Prints der Serie BYE BYE: TRA72, NEW55, PAR 60, WAR70, MUN72, BAR68, MOS70, MEM68, OHI70, NOR44, ABU03, TAM04, CLE08, JEN06, BHO84, SAN73, IWO45, MOS 20, CER36, VER84, BAG08, YAN66, JER61, PAR97, HAM08, BER45, LAK37, GEN87, KITO03, NEW32, TOR98. Am 16.04. zeigte die Galerie Crone Berlin in einer Einzelausstellung Fine Art Prints der Serie MICHAEL SCHIRNER, BYE BYE. Christoph Gabriel gestaltete das Katalogbuch, herausgegeben von Markus Peichl, erschienen im DISTANZ Verlag Berlin. Website www.michael-schirner-bye-bye.de. Bildmotive der Serie wurden auf Großflächenplakaten und City Light Poster in Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Frankfurt gezeigt. Die Ausgabe der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom Eröffnungstag der Ausstellung war mit 17 Arbeiten der Serie BYE BYE bebildert.

Wie es Schirner schafft, dass wir das, was wir auf dem Bild an der Wand nicht sehen, überdeutlich als Bild in unserem Kopf wahrnehmen, verrät er uns: „Meine Kunst ist nicht mein Werk, sondern ganz allein Ihrs. Sie sind der Schöpfer Ihrer Bilder in Ihrem Kopf. Mich gibt es gar nicht.“ Das heißt, so wie das Abgebildete in der Imagination des Betrachters verschwindet, ergeht es dem Autor. Das meint Schirner mit der Selbstabschaffung des Künstlers als Autor und Experte seiner Kunst: Er tritt ganz hinter seinem Werk zurück. Die Arbeit, die Kunst macht, müssen wir, die Betrachter des Werkes, tun.

Michael Schirner, BYE BYE, PAR60, Fine Art Print, 2002 – 2009

Zur Pressekonferenz der Preview spracht Markus Peichl über Michael Schirner und seine Arbeiten: „Die Bilder, die Sie hier sehen, sind nicht von Michael Schirner geschaffen, sondern sie entstehen in den Köpfen der Betrachter. Die Betrachter sind Schöpfer der Bilder. Er, Schirner, existiert nicht. Michael Schirner hat nicht in Hamburg Kunst studiert, er hat nicht bei Max Bill und bei Bazon Brock gelernt. Er hat nicht das Künstlerfest LiLaLe als seine Abschlussarbeit organisiert. Die Besucher und Studierenden haben sich dort nicht nackt ausgezogen. Er wurde darauf nicht von der Hochschule geschmissen. Michael Schirner ist darauf nicht in die Werbung gegangen. Er hat nicht in großen Agenturen wie Young & Rubicam und GGK gearbeitet. Auch nicht in eigenen Agenturen. Er hat auch nicht bahnbrechende Werbearbeiten hinterlassen. Nicht die Jägermeister-Kampagne, die den Älteren von Ihnen noch in Erinnerung ist. Nicht die Volkswagen-Kampagne. Auch nicht die Kampagne für IBM mit dem Wort ’schreibmaschinen‘, wo die Buchstaben i b m in dem Wort versal hervorgehoben wurden und der Rest gemischt geschrieben war. Michael Schirner ist nach seiner Werbearbeit nicht in die Kunst zurückgekehrt und hat nicht Professuren in Peking, nicht an der HfG und am ZKM in Karlsruhe und auch nicht in Bremen innegehabt. Er hat auch nicht für Gruner + Jahr die Serie Pictures in our Minds entwickelt, in der er mit Worten bekannte Bilder beschreibt, die darauf im Kopf des Betrachters entstehen; andere Arbeiten wie die Bilder der Serie BYE BYE, Theateraufführungen im Schauspielhaus in Düsseldorf, Auftritte der Gruppe Pope – all das hat er, weil er ja nicht existiert, nicht gemacht. Ausstellungen und Bücher zeugen von seinen Phantomwesen. Was man von Michael Schirner sagen muss, ist, dass er wahrscheinlich der Einzige ist, der das Postulat, das irgendwann in den 80ern erhoben wurde, dass Werbung Kunst ist und Kunst Werbung, wirklich gelebt und ausgefüllt hat. Ich glaube, dass die Kuratoren der Deichtorhallen das mit der heutigen BYE BYE-Ausstellung wunderbar auf den Punkt gebracht haben.“

Michael Schirner, BYE BYE NOR44, 2002 - 2009, Fine Art Print

Michael Schirner, BYE BYE, NOR44, Fine Art Print, 2002 – 2009

DER TOD DES ANDEREN
DAS VERSCHWINDEN VON AUTOR UND ORIGINAL

Oliver Koerner von Gustorf

Das ästhetische und theoretische Terrain, das Michael Schirner mit BYE BYE betritt, ist ebenso weit wie die entleerten Szenarien seiner Digigraphien. Bereinigt von Menschen erscheint die Landung der Alliierten 1944 in der Normandie nur noch als ein wolkiges, entmaterialisiertes Seestück.

Michael Schirner, BYE BYE, CER36, 2002 – 2009, Fine Art Print, based on a photograph by Robert Capa

Michael Schirner, BYE BYE, CER36, Fine Art Print, 2002 – 2009,  based on a photograph by Robert Capa

Robert Capas ikonische, 1936 entstandene Kriegsfotografie Loyalistischer Soldat im Moment des Todes reduziert sich auf eine verwackelte Landschaft mit flüchtigem Horizont.

Es sei das Ziel seiner jüngsten Arbeiten, betont Schirner, das „Unsichtbare im Sichtbaren“ zu zeigen – die vielen unscheinbaren und unbemerkten Details jener massenmedialen Bilder, die in unserem Bewusstsein wie ein fotografisches Archiv der Welt abgespeichert sind.

Michael Schirner, BYE BYE, MUN72, 2002 – 2009, Fine Art Print, based on a photograph by Raymond Depardon/Magnum Photos

Michael Schirner, BYE BYE, MUN72, Fine Art Print, 2002 – 2009, based on a photograph by Raymond Depardon/Magnum Photos

Nicht nur der vermummte palästinensische Terrorist, der während der Olympischen Sommerspiele in München 1972 bei der Geiselnahme der israelischen Mannschaft fotografiert wird, hat sich in unserer Imagination verankert, sondern auch der Beton-Balkon, auf dem er steht.

Michael Schirner, BYE BYE, WAR70, 2002 – 2009, Fine Art Print

Michael Schirner, BYE BYE, WAR70, Fine Art Print, 2002 – 2009

Von Willy Brandts Kniefall 1970 in Warschau bleiben fragmentarische Eindrücke im Gedächtnis hängen: regennasser Stein, die Steigung der Stufen, das Weiß der Blumen im Gedenkkranz.

Schirners Bilder wirken trotz ihrer Reduktion so unheimlich bekannt, weil wir sie reflexartig nach den Vorlagen in unseren Köpfen ergänzen, ihre Leerstellen ausfüllen. Wir sind also Mitautoren.

Michael Schirner, BYE BYE, IWO45, 2002 – 2009, Fine Art Print

Michael Schirner, BYE BYE, IWO45, Fine Art Print, 2002 – 2009

Sein konzeptioneller Ansatz, die zentralen Personen oder Gegenstände und die wesentlichen Bildelemente von ikonischen Fotografien auf ein Minimum zu reduzieren, erzeugt einen Déjà-vu-Effekt, der jedes seiner Szenarien zugleich zum Tatort werden lässt – weil man intuitiv fühlt, dass etwas fehlt oder anonymisiert wurde.

Michael Schirner, BYE BYE, MEM68, 2002 – 2009, Fine Art Print

Michael Schirner, BYE BYE, MEM68, Fine Art Print, 2002 – 2009

Das Gefühl, dass sich etwas Gewaltsames zugetragen hat, kommt nicht von ungefähr. Denn tatsächlich ist der Tod auf sämtlichen dieser geisterhaften und häufig banal anmutenden Bilder präsent …

Michael Schirner, BYE BYE, GEN87, 2002 – 2009, Fine Art Print

Michael Schirner, BYE BYE, GEN87, Fine Art Print, 2002 – 2009

… sei es, weil es sich bei den Vorlagen um Aufnahmen handelt, die unmittelbar mit Katastrophen, historischer und politischer Gewalt in Zusammenhang stehen oder weil das Verschwinden von Menschen aus einem Foto der symbolischen Auslöschung der jeweiligen Person gleichkommt.

Michael Schirner, BYE BYE, PAR97, 2002 – 2009, Fine Art Print

Michael Schirner, BYE BYE, PAR97, Fine Art Print, 2002 – 2009

Wenn vom Tod des Autors gesprochen wird und wir, wie Schirner es postuliert, die Autoren seiner Bilder sind, dann lässt er uns diesen Tod in unserer Imagination als den eigenen erleben.

Michael Schirner, BYE BYE, MOS20, 2002 – 2009, Fine Art Print

Michael Schirner, BYE BYE, MOS20, Fine Art Print, 2002 – 2009

Anders als bei den Bildmanipulationen der Stalinisten und Modemagazine geht es hierbei nicht um gezielte politische oder ästhetische Korrekturen oder die Zementierung bestimmter Bedeutungen, sondern um eine völlig lakonische ästhetische und inhaltliche Entleerung.

Michael Schirner, BYE BYE, ABU03, 2002 – 2009, Fine Art Print

Michael Schirner, BYE BYE, ABU03, Fine Art Print, 2002 – 2009

Indem Schirner die Indizien stattgefundener Gewalt, die Täter, die Opfer, die Akteure auslöscht, fordert er uns auf, ihre Stelle einzunehmen. Schirner eliminiert die Gewalt nicht aus der Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, er bittet den Tod nur, für einen Augenblick zur Seite zu treten, damit unsere Imagination mehr Platz hat.

Michael Schirner, BYE BYE, NEW32, 2002 – 2009, Fine Art Print

Michael Schirner, BYE BYE, NEW32, Fine Art Print, 2002 – 2009

So können wir uns vorstellen, wie tief wohl der Fall der Bauarbeiter war, die gerade noch ihr Butterbrot auf einem Stahlträger über den Straßenschluchten von New York gegessen haben, der jetzt leer in den Himmel ragt.

Michael Schirner, BYE BYE, JER61, 2002 – 2009, Fine Art Print

Michael Schirner, BYE BYE, JER61, Fine Art Print, 2002 – 2009

Wir können wie Eichmann in einem Glaskasten in dem Jerusalemer Gericht sitzen und des Völkermordes angeklagt werden.

Michael Schirner, BYE BYE, LAK37, 2002 – 2009, Fine Art Print

Michael Schirner, BYE BYE, LAK37, Fine Art Print, 2002 – 2009

Wir können mit der Hindenburg explodieren.

Michael Schirner, BYE BYE, TRA72, 2002 – 2009, Fine Art Print

Michael Schirner, BYE BYE, TRA72, Fine Art Print, 2002 – 2009

Mit dem Eintritt ins Bild eröffnen sich also unweigerlich medientheoretische Diskurse, Fragen danach, was eine Fotografie ihrem Wesen nach überhaupt ist. In diesem Sinne vermittelt BYE BYE so etwas wie eine Nahtoderfahrung.

Michael Schirner, BYE BYE NEW55, 2002 - 2009, Fine Art Print based on a photograph by Dennis Stock/Magnum Photos

Michael Schirner, BYE BYE NEW55, Fine Art Print, 2002 – 2009, based on a photograph by Dennis Stock/Magnum Photos

Man sieht sich in der Gestalt von anderen quasi selbst beim Verschwinden zu – in Gedächtnisbildern, die uns in ihrer Anonymität und Leere das Drama unserer eigenen Sterblichkeit vor Augen führen. (Katalogtext)

 

http://www.michael-schirner-bye-bye.de

http://www.youtube.com
http://www.faz.net
http://www.artnet.de
http://www.photoscala.de.k1905.ims-firmen.
http://www.freelens.com
http://www.photography-now.com

http://www.abendblatt.de
http://www.spiegel.d
http://www.page-online.de

http://www.d-pixx.de

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LIEBE 18 MIO.

Burda GmbH, 1989

Imageanzeige für die Burda GmbH, München 1989

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur,  Burda GmbH, 1989, Zeitschriftenanzeige

BURDA, das sind

15 Zeitschriften für 18 Millionen Leser.

Lebensstil, Kunst, Prestige, Leute, Reisen, Wohnen, Garten, Mode, Einkaufen, Genießen etc.

Bambi, Petrarca-Preis, Passepartout-Preis, Abkommen mit Iswestija, Hilfe für armenische Kinder, Engagement in den elektronischen Medien etc.

15 Anzeigenmotive einer Image-Kampagne über alles, was Burda ist.

(Text einer Image-Broschüre)

 

Imageanzeige für die Burda GmbH, München 1989

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur,  Burda GmbH, 1989, Zeitschriftenanzeige

Imageanzeige für die Burda GmbH, München 1989

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur,  Burda GmbH, 1989, Zeitschriftenanzeige

Imageanzeige für die Burda GmbH, München 1989

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur,  Burda GmbH, 1989, Zeitschriftenanzeige

Imageanzeige für die Burda GmbH, München 1989

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur,  Burda GmbH, 1989, Zeitschriftenanzeige

Imageanzeige für die Burda GmbH, München 1989

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur,  Burda GmbH, 1989, Zeitschriftenanzeige

Imageanzeige für die Burda GmbH, München 1989

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur,  Burda GmbH, 1989, Zeitschriftenanzeige

Imageanzeige für die Burda GmbH, München 1989

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur,  Burda GmbH, 1989, Zeitschriftenanzeige

CREDITS

Auftraggeber: Burda GmbH
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur GmbH
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Enrique Jungbauer
Artdirector: Claudia Hammerschmidt
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UNSERE TIERE

Burda GmbH, 1980

Großflächenplakat für die BUNTE-Umwelt-Aktion, 1980

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1980, Großflächenplakat

KLAGEN

Die Aufgabe: Werbung für Serie „Unsere Tiere“ in Bunte

Die Überlegung: Bunte wirbt für mehr Umweltbewusstsein.

Die Idee: Tiere klagen ihr Leid.

Die Erfolg: Die Auflage steigt.

Großflächenplakat für die BUNTE-Umwelt-Aktion, 1980

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1980, Großflächenplakat

Großflächenplakat für die BUNTE-Umwelt-Aktion, 1980

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1980, Großflächenplakat

Großflächenplakat für die BUNTE-Umwelt-Aktion, 1980

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1980, Großflächenplakat

CREDITS

Auftraggeber: Burda GmbH, München
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Joachim Beutler, Michael Schirner
Artdirector: Axel Hinnen, Dieter Pisculla
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LIEBER KÖNIG

Burda GmbH, 1976

Großflächenplakat für die BUNTE-Aktion „König Carl Gustav“, 1976

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1976, Großflächenplakat

DANZING QUEEN

Die Aufgabe: Werbung für Serie in BUNTE zur Verlobung von König Carl Gustaf und Silvia  Sommerlath

Die Überlegung: In der Serie erzählt BUNTE Silvias Geschichte.

Die Idee: Auf Plakaten spricht BUNTE den König auf intime Details an.

Der Erfolg: Die Auflage steigt.

Großflächenplakat für die BUNTE-Aktion „König Carl Gustav“, 1976

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1976, Großflächenplakat

Großflächenplakat für die BUNTE-Aktion „König Carl Gustav“, 1976

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1976, Großflächenplakat

Großflächenplakat für die BUNTE-Aktion „König Carl Gustav“, 1976

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1976, Großflächenplakat

CREDITS

Auftraggeber: Burda GmbH, München
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Wolf D. Rogosky
Texter: Wolf D. Rogosky
Artdirector: Beat Nägli
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DIE PILLE

Burda GmbH, 1977

Großflächenplakat für die BUNTE-Aktion "Aspirin gegen Herzinfarkt", 1977

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1977, Großflächenplakat

Schon PROBIERt?

Die Aufgabe: Werbung für Serie „Aspirin gegen Herzinfarkt“ in BUNTE

Die Überlegung: Großflächenplakate für Prävention

Die Idee: Close up mit Pille

Der Erfolg: Die Auflage steigt.

Großflächenplakat für die BUNTE-Aktion "Aspirin gegen Herzinfarkt", 1977

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1977, Großflächenplakat

Großflächenplakat für die BUNTE-Aktion "Aspirin gegen Herzinfarkt", 1977

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1977, Großflächenplakat

 

CREDITS

Auftraggeber: Burda GmbH, München
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Michael Schirner
Artdirector: Helmut Rottke
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WM-MANNSCHAFT GESUCHT

Burda GmbH, 1981

Anzeige für die BUNTE-Aktion „WM-Mannschaft gesucht“, 1981

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1981, Fachanzeige

Stürmer gesucht

„BUNTE wird mit einer eigenen Mannschaft und eigenen Schlachtenbummlern zur Fußball-WM nach Spanien fahren. In den nächsten Wochen verlosen wir hier insgesamt 33 Teilnahmekarten inkl. Flug und Hotel für eine Woche. In dieser Anzeige verlosen wir die nächsten drei 3 Karten für die Vorrundenspiele der deutschen Mannschaft, eine Karte für die Zwischenspielrunde, egal ob die deutsche Mannschaft dabei ist, und als Hauptgewinn eine Karte für das Endspiel in Madrid. Alle 11 Hauptgewinner sind dann die Spieler der BUNTE-Mannschaft, die in Madrid gegen eine Mannschaft eines anderen deutschen Verlages spielen soll. Diese Mannschaft suchen wir. Wir fordern also die deutschen Verlage auf, in Spanien gegen uns anzutreten …“

Anzeige für die BUNTE-Aktion „WM-Mannschaft gesucht“, 1981

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1981, Fachanzeige

Anzeige für die BUNTE-Aktion „WM-Mannschaft gesucht“, 1981

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1981, Fachanzeige

Anzeige für die BUNTE-Aktion „WM-Mannschaft gesucht“, 1981

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1981, Fachanzeige

CREDITS

Auftraggeber: Burda GmbH, München
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Diethadt Nagel
Artdirector: Axel Hinnen
Grafiker: Günter Classen, Claudia Hammerschmidt
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WERBUNG FÜR WERBUNG

Burda GmbH, 1989

Anzeige der Michael Werbe- und Projektagentur für BUNTE, 1988

Michael Werbe- und Projektagentur, Burda GmbH, 1989, Anzeige

HONORAR FÜRS NICHTSTUN

Hubert Burda wollte für seine Bunte eine Inserenten-Kampagne, das heißt Werbung, die in Werbefachzeitschriften für Insertionen in Bunte wirbt. Da diese Art Werbung meist ziemlich einfallslos ist, riet Michael Schirner davon ab. Doch da Burda darauf bestand, überlegte das Agentur-Team, dass es vielleicht klug wäre, wenn die Werbeleute, die in Bunte werben sollten, selber  die Werbung für Bunte machen. Diese Idee machte Schirner zum Inhalt einer doppelseitigen Anzeige mit dem Text: „Als Dr. Hubert Burda mich fragte, was für eine Kampagne ich für Bunte machen würde, sagte ich ihm, er sollte die besten Creativen auffordern, eine Anzeige für Bunte zu machen. Das müsste dann die beste Kampagne sein. Mal sehen, was dabei hreauskommt.“  In der Woche, als die Anzeige in den Brachenblättern erschien, machten Hubert Burda und Michael Schirner eine Roadshow in Städte wie Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München, luden die Creativen der dortigen Agenturen ein, präsentierten die Mediazahlen von Bunte und  forderten sie auf, Anzeigen für Bunte zu machen. Burda versprach, alle eingehenden Vorschläge in seinen Zeitschriften und in einem Sammelband zu veröffentlichen und jedes Team zu honorieren. Schirner hatte mit Burda ein Erfolgshonorar für die Agentur ausgemacht: 5.000 DM pro eingeschickte Anzeige. Als dann 130 Vorschläge eingingen, war Burda sehr überrascht, aber das ist eine andere Geschichte.

Anzeige der Michael Werbe- und Projektagentur für BUNTE, 1988

Michael Werbe- und Projektagentur, Burda GmbH, 1989, Cover

 

 

 

 

CREDITS

Auftraggeber: Burda GmbH, München
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur
Kreativdirektor: 130 Agenturen
Texter: 130 Agenturen
Artdirector: 130 Agenturen
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BUNTE WORTE

Burda GmbH, 1979

Anzeige für BUNTE, 1979

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1979, Zeitschriftenanzeige

FAUST 1.

Hubert Burda möchte den Lesern von STERN und SPIEGEL klarmachen, was das redaktionelle Konzept von BUNTE ist. Michael Schirner und sein AD Axel Hinnen nehmen sich vor, für BUNTE die stärksten Doppelseiten in STERN und SPIEGEL zu machen. Auf jeweils einer Doppelseite steht groß ein einziges Wort, das einen Themenschwerpunkt von BUNTE signalisiert. Die Buchstaben der Worte sind bunt. Hubert Burda, möchte, dass die Farbauswahl vom Künstler Karl Gerstner – dem ersten G von GGK ­– bestimmt wird. Hubert Burda ruft des Öfteren nachts bei Michael Schirner an, um ihm einen seiner Lauftexte vorzulesen, z.B.: „Grau, teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldener Baum.“ Goethe, Faust 1. Grün. Und golden. Nicht schwarz-weiß. Nicht grau. Farbig ist das Leben. Bunt. Bunt wie Bunte.“

Anzeige für BUNTE, 1979

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1979, Zeitschriftenanzeige

Anzeige für BUNTE, 1979

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1979, Zeitschriftenanzeige

Anzeige für BUNTE, 1979

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1979, Zeitschriftenanzeige

Anzeige für BUNTE, 1979

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1979, Zeitschriftenanzeige

Anzeige für BUNTE, 1979

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1979, Zeitschriftenanzeige

Anzeige für BUNTE, 1979

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1979, Zeitschriftenanzeige

Anzeige für BUNTE, 1979

GGK Düsseldorf, Burda GmbH, 1979, Zeitschriftenanzeige

CREDITS

Auftraggeber: Burda GmbH, München
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Hubert Burda, Diethadt Nagel
Artdirector: Axel Hinnen, Karl Gerstner
Grafiker: Andrea Haller, Emmy Povel
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