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IBM Deutschland, 1976 - 1986

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DIE COMPUTER-SCHULE DER NATION

IBM war das größte IT-Unternehmen weltweit. Gegen den Monopolisten wird auf Grundlage des Sherman Antitrust Acts ein Gerichtsverfahren eröffnet. IBM Deutschland beauftragte GGK Düsseldorf, für das Unternehmen zu werben, aber möglichst unauffällig, um den Eindruck der Größe von „Big Blue“ zu vermeide. Michael Schirner: „Wer Werbung macht, will auffallen. Wer nicht auffallen will, sollte nicht werben“. Deshalb entwickeln Michael Schirner, sein Texter Franz Brauer und Artdirector Michael Preiswerk für IBM eine Form von Nicht-Werbung, die durch Unauffälligkeit auffällt. Jeder ihrer IBM-Beiträge in Zeitschriften beginnt mit einer weißen Seite mit einer lapidaren Überschrift, die das Thema anreißt, darauf folgt ein mehrseitiger Beitrag mit fotografischer oder grafischer Umsetzung des Themas und Fließtext. Diese Form der Nicht-Werbung mit Minimum drei und Maximum 70 Seiten wurde über mehr als ein Jahrzehnt durchgehalten. Im Laufe der Jahre zeigte Michael Schirner mit seinem Team auf Tausenden von Zeitschriftenseiten, wie Datenverarbeitung uns bei der Arbeit hilft. Die Beiträge sind unterhaltsame Lektionen einer Computerschule für die Nation.

Der erste Beitrag mit der Titelseite: „Was Jugend forscht:“ Die folgenden 8 Seiten zeigen die Gewinner des „Jugend forscht“-Wettbewerbs mit Bildlegenden zu ihren Projekten.  Auf der letzten Seite steht der Hinweis, dass IBM den Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ unterstützt. Henry Nannen, Chefredakteur vom STERN, schreibt, dass der Beitrag ihn und seine Redakteure beschäme, weil eine Werbeagentur geschafft habe, was der Redaktion nie gelungen sei: ein aufsehenerregender Artikel zum Thema „Jugend forscht“.

Weitere Beispiele der Serie: Titelseite: „Wie weit es der Chef bis ins Lager hat:“ Auf der folgenden Doppelseite vom linken bis zum rechten Rand ein mit Filzschreiber gezeichneter Pfeil. Lauftext: „Vom Büro bis ins Lager hat es der Chef es nur 40 cm. Das ist ungefähr die Strecke, die sein Zeigefinger zurücklegen muss, damit er auf Tastendruck die Lagerbestände auf dem Bildschirm sehen kann …“.

Titelseite: „Wie man ohne Computer arbeitet:“ Die folgenden 4 Seiten sind voller Fußspuren, sie beschreiben den langen Weg, den Arbeitsvorbereiter Fritz Klein in seiner Firma zurücklegen muss, bis er endlich bei Station 26 die verzweifelt gesuchte 3/8-Zoll-Schraube findet.

Titelseite: „Wie der Buchhalter jetzt seine Zahlen sehen kann:“ Es folgt eine tiefrote Doppelseite. Lauftext: „Jetzt gibt es einen Bildschirm für Computer, auf dem der Buchhalter in Farbe sieht, ob er rote oder schwarze Zahlen macht …“.

IBM ist wohl die erste Computerfirma, die es wagt, das heiße Thema Datenschutz in der Werbung anzupacken. Titelseite: „Unser Beitrag zum Datenschutz:“. Auf 4 folgenden Seiten ein kryptischer Text „Qzll Fox roxfxy Vxbv xyvfsöleffxlv …“ Beim Logo OTK klein: „Wenn Sie es nicht geschafft haben, den Text zu entschlüsseln oder keine Lust dazu haben, können Sie auf Seite 102 den Klartext lesen.“

Titelseite: „Die Erfindung der Datenverarbeitung:“ Auf den folgenden Seiten eine Sammlung unterschiedlich geformter Steine. Lauftext: „Das erste Datenverarbeitungssystem stammt aus Mesopotamien und ist rund 11.000 Jahre alt …“.

Titelseite: „Was für das Arbeiten mit einem Computer spricht:“ Es folgt ein 4-seitiger Fotostrip mit 32 Bildern, fotografiert von Ben Oyne. Die Fotos zeigten einen Herrn, der in Akten wühlt, Unterlagen sucht, grübelt, verzweifelt, telefoniert, seine Sekretärin fragt, die auch nicht weiß, dann den Lagerverwalter und so weiter – all das zeigt, wie mühsam die Arbeit ohne Computer ist.

Titelseite: „Das neueste Computerprogramm:“ Es folgt eine Doppelseite mit singendem Elvis. Lauftext: „Es gibt beim Rundfunk einen Computer, der hat 300.000 Musiktitel gespeichert und hilft mit, das Radioprogramm zusammenzustellen …“.

Titelseite: „Woran man ein Ei auch erkennt:“ Es folgt eine Doppelseite mir vergrößertem Balkencode. Lauftext: „Wie Sie an diesen Strichen und Zahlen sehen können, ist das hier ein Ei, und zwar ein bundesdeutsches aus der Hühnerfarm „Landfrieden“ in Wolfratshausen mit der Artikelnummer 00315 …“.

Titelseite „Was man einem Computer alles abkauft:“ Es folgen 4 Seiten mit Produkten aus Regalen eines Supermarktes. Im Lauftext wird erklärt, welche Vorteile ein Warenwirtschaftssystem hat.

Titelseite: „Wem der Computer auch hilft:“ Es folgt eine Doppelseite mit der formatfüllenden Abbildung eines Schmetterlings. Im Lauftext erfährt man, dass die Umweltdatenbank darauf aufmerksam macht, wenn schützenswerte Arten und Landschaften durch Umweltgifte bedroht sind.

Titelseite: „Wie sich Frank. Ulrike, Stefan, Steffen, Verena und Helmut den Computer vorstellen:“ 4 Seiten zeigen Kinderzeichnungen. Lauftext: „Hier sehen Sie, was dabei herauskommt, wenn Kinder einen Computer zeichnen … und wie phantasievoll und ungezwungen 10 – 12-Jährige an dieses Thema herangehen…“.

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CREDITS

Auftraggeber: IBM Deutschland GmbH
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Bernd Arnold, Franz Brauer, Wolfang Doll, Carlos Obers, Lutz Schaper, Reinhold Scheer, Michael Schirner
Artdirector: Herlmut Rottke, Michael Preiswerk, Konrad Wenzel
Fotograf: Axel Gnad, Joop Grijpink, Iver Hansen, Dietmar Henneka, Jürgen Schweickardt Eduard Straub, Ben Oyne, Brigitte Richter, Bill Stuart
Grafiker: Willi Barczat, Holger Brondics, Jürgen Dahlen, Ralf Eikenroth, Henner Kronenberg, Josef Emonts-Pohl, Ivica Maksimovic
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