SCHRE ASCHINEN

IBM Deutschland, 1977

Kinofilm für IBM-Schreibmaschinen 96C, 1977, Screenshot

GGK  Düsseldorf, IBM Deutschland, 1977,  Screenshot

Kinofilm für IBM-Schreibmaschinen 96C, 1977, Screenshot

GGK  Düsseldorf, IBM Deutschland, 1977,  Screenshot

Kinofilm für IBM-Schreibmaschinen 96C, 1977, Screenshot

GGK  Düsseldorf, IBM Deutschland, 1977,  Screenshot

SEHR GEOHRTE HORREN

Die Idee für eine IBM-Kampagne hatte Michael Schirner schon seit Jahren in seiner Schublade, konnte aber nichts draus machen, weil es keinen passenden Auftrag von IBM dafür gab. 1977 ist es endlich soweit: IBM will Werbung für die  IBM Kugelkopf-Schreibmaschine 96C. Sie hat eine Korrekturtaste, mit der man Tippfehler löschen und durch die richtigen Buchstaben ersetzen kann. Für die Korrekturschreibmaschine macht Schirner mit Franz Brauer und Michael Preiswerk den einfachsten Kinofilm der Welt:Auf die weiße Leinwand wird das Wort „schreibmaschinen“ ge- tippt, dann die Buchstaben i und b und m gelöscht und durch die Großbuchstaben I B M ersetzt. Fertig. Jeder versteht, was die IBM-Schreibmaschine kann. Und was eine gute Idee ist.  Aus der Schlusseinstellung des Kinofilms werden Großflächenplakate und Anzeigen mit einem Wort: schreIBMmaschinen.

Auf weiteren Anzeigen und Plakaten werden die „Liobe Sokretärin“ und „Sehr geohrten Horren auf die Vorteile der Tippfehlerschreibmaschina angesprochen. Nach einen Monat Werbung sind alle IBM-Schreibmaschinen ausverkauft.

Plakat für die IBM Schreibmaschine 96C mit Korrekturtaste, 1977

GGK  Düsseldorf, IBM Deutschland, 1977, Großflächenplakat

CREDITS

Auftraggeber: IBM Deutschland GmbH
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Michael Schirner
Artdirector: Michael Preiswerk, Helmut Rottke
Filmproduktion: Studio Fröhling
Grafiker: Jürgen Dahlen, Josef Emonts-Pohl
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